Was am Frequency passiert, bleibt am Frequency! Oder landet bei Warda (c) Credits Coverbild: Adrian Zehner

Was am Frequency passiert, bleibt am Frequency! Oder landet bei Warda

Das Frequency Festival 2017 ist Geschichte und hat nicht nur im Greenpark St. Pölten Chaos hinterlassen, sondern auch in unseren Erinnerungen. Wir haben heuer genauer hingeschaut und für euch die besten Szenen festgehalten. Alkohol, Waffen, Verletzte: alles war dabei!

Bei vielen Festivalbesuchern steht die Musik meist im Hintergrund. Sie sind vielmehr dort, um Urlaub von der Realität zu machen und ihren animalischen Trieben nachzugeben. Für drei Tage drehen sie völlig durch. Schon zum Frühstück gibt es einen Trichter, weshalb zu Mittag die ersten Opfer am Wegrand verteilt sind und qualvoll ihren Rausch ausschlafen müssen. Bei der Hitze kaum möglich. Ich bin mir sicher, dass die Rettungssanitäter in diesen Tagen einen Hass auf die Menschheit entwickeln, wenn sie von einem Besoffenen zum nächsten fahren müssen.

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Credits: Adrian Zehner

Da es keine Brücken oder Flöße gab, führte der schnellste Weg vom Campingplatz zu den Bühnen durch die Traisen. Nachdem es am FQ nur so vor besoffenen Leuten wimmelt, ist das eine Challenge für jeden Einzelnen. Schon tagsüber tut man sich schwer, heil am anderen Ende anzukommen, aber bei Nacht ist es fast unmöglich, nicht hinzufallen und davon zu treiben. Trocken im Zelt zu landen ist also ein Wunschtraum. Allein in meiner Runde hat sich mindestens eine Person beim Überqueren etwas gebrochen. Zum Glück nur den Finger, also Bier halten ging noch.

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Credits: Adrian Zehner

Wenn es um's Feiern geht, werden die Freaks am Frequency immer kreativer. Die einen machen es sich gemütlich und bauen ein Openair Wohnzimmer am Weg auf, während die anderen mit DJ Pult und Boxen im Fluss die Menge zum Tanzen bringen. Wieder andere sind so fertig vom tagelangen Trinken oder haben sich bei der Flussüberquerung verletzt, dass sie im Sanitäter-Zelt die Zeit vertreiben müssen. Aber daraus lernt man nicht, denn der erste Weg führt danach direkt zur Bar. 

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Credits: Adrian Zehner

So ein Festival lebt von seinen verrückten Besuchern. Und Verrückte ziehen Warda an. Wir haben alles gesehen: von nackten Leuten, über bemalte Zombies, bis hin zu dichten Junkies, die glauben, sie spielen bei Game of Thrones mit und müssen die Menge in die nächste große Schlacht führen. Ohne die wäre das Festival nur halb so lustig.

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Credits: Adrian Zehner

Wir alle kennen die Probleme, mit denen man als Festivalbesucher zu kämpfen hat. Neben widerlichen Dixi Klos, zu wenig Essen und Trinken und ganz viel Dreck, ist die größte Angst, sein Zelt nicht mehr zu finden, wenn man nach der Party zurückkehrt. Aber es kann euch noch schlimmer treffen: stellt euch vor, euer Zelt wurde geklaut! Dann muss man die Nacht unter freiem Sternenhimmel verbringen und kann nur hoffen, dass einem kein Betrunkener ins Gesicht pinkelt. 

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Credits: Adrian Zehner

Natürlich waren uns diese Stories nicht genug. Deshalb haben wir es uns nicht nehmen lassen, so ein großes Festival auf die Probe zu stellen und wollten wissen, wie leicht man eigentlich wirklich Glasflaschen zu den Bühnen bekommt. Die Frage hat sich sicher schon jeder gestellt, da man sich damit ganz schön viel Geld sparen kann. Scheinbar muss man es nur wirklich wollen, denn dieser Typ hat gleich 5 Stoli Flaschen reintragen können, ohne mit der Wimper zu zucken.

Am Donnerstagabend hat sich vor allem ein Vorfall schnell rumgesprochen:  unter Mülltonnen versteckt hat man am Konzertgelände eine Waffe gefunden. Nähere Infos konnte man uns nicht geben. Entweder ein Irrer hatte dort noch Großes vor oder die Securities wollten sich besser ausrüsten, damit nicht noch mehr Idioten Stoli Flaschen reinschmuggeln.

Der Fund from Warda Network on Vimeo.

Jetzt ist es leider wieder an der Zeit, ins normale Leben zurückzukehren. Also liebe Frequency Fans, geht euch endlich duschen, schlaft euch aus und bereitet euch auf die nächste Party mit Warda vor. Gute Nacht! 

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Credits: Adrian Zehner

Credits Coverbild: Adrian Zehner

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