Shepard Fairey mit Livepainting in Wien (c)

Shepard Fairey mit Livepainting in Wien

Ihr kennt ihn alle vom ikonischen Wahlplakat von Barack Obama oder den omnipräsenten Obey Sprüchen. Der Amerikaner Shepard Fairy kam im Rahmen eines Live Paintings nach Wien.

Seine Darstellung des amerikanischen Präsidenten Bbarack Obama wurde zum popkulturellen Phänomen und war wichtiger Bestandeitl der Wahlkampagne der Demokraten im Jahre 2008.

Der zeitgenössische Street Art Künstler Shepard Fairey wurde bekannt durch seine gewagten und ikonischen Darstellungen von Andre the Giant. In seinen Werken transportiert Fairey sehr oft politische oder gesellschaftskritische Aussagen und ist bekannt für seine konstruktivistischen Einflüsse und Referenzen zum sozialen Realismus.

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Fairey at work

Shepard Fairey malte nun im Zuge seiner Ausstellung "Golden Future" in der Galerie Hilger ein monumentale Wandgestaltung am Terminal 1 des Wiener Flughafens.

Im Zentrum der Wand zeigt Fairey ein weibliches Portrait in kühlen Blautönen. In einer collagenartigen Komposition, sind zwei Friedenstauben in der rechten und linken Bildhälfte zu sehen, die in kreisförmigen Elementen das Portrait flankieren. Florale Muster und ornamenthafte Strukturen vervollständigen das bunte Wandbild.

Auf Leinwand sind die Werke von Shepard Fairey von Mai bis Juli in der Wiener Galerie Hilger zu bewundern.

Ausstellung: Shepard Fairey - GOLDEN FUTURE

Ausstellungsdauer: 25. Mai - 27. Juli 2018

Wir haben dem Künstler einige Fragen gestellt:

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Warda: Was ist der Unterschied zwischen deinen legalen und illegalen Arbeiten?


Shepard Fairey: Also, die Idee dahinter, dass Kunst für die Leute - abseits von Kunstgalerien – zugänglich ist, ist mir wirklich wichtig.
Ich finde, Galerie Kunst ist großartig, doch ich möchte Kunst einfach an mehr Orten sehen.

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Warda: Welchen Mehrwert hat Urban Art für die Bevölkerung?

Shepard Fairey: Ich denke, Kunst im öffentlichen Raum bereichert einfach alles und jeden.
Es ist großartig für Leute, eine Alternative zu Werbung und den staatlichen Symbolen zu haben.
Ich würde gerne viel mehr Kunst im öffentlichen Raum sehen.

Warda: Wie ist dein Eindruck der Wiener Urban Art Szene?

Shepard Fairey: Es gibt hier so viele historische Bauten, sodass nicht mehr viel Platz für Kunst bleibt.
Ja, ich mag NYCHOS (Anm. d. Redaktion: Wiener Street Art Künstler) echt gerne, ich finde diese Sachen sind wirklich toll, es gibt hier ringsum ganz gutes Zeug aber ich denke, die Notwendigkeit, historische Architektur zu schützen/bewahren

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