Willkommen bei den Wikingern (c)

Willkommen bei den Wikingern

Wikinger liegen voll im Trend! Und das nicht nur, weil ihre Bärte mit denen von Hipstern mithalten können, sondern weil sie als harte Kerle vor allem mit Games und Serien einen neuen Aufschwung erhalten haben. Sie sind durch ihre starken Körper, rohe Gewalt und starke Tradition die perfekten Helden (und Antihelden) für eine geniale Story mit jeder Menge Action. Genau deshalb sind die skandinavischen Hünen aus 700 – 1100 n. Chr. in der heutigen Popkultur besonders beliebt. 

Wikinger in der Popkultur

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Schon in Kindertagen sind wir durch die Zeichentrickserie „Wickie und die starken Männer“ mit den Völkern in Berührung gekommen. Wie der Name schon sagt, wurden die Krieger als starke Kerle dargestellt, die in die weite Welt segelten und sich mit jedem Bösewicht auf hoher See oder an Land anlegten. Die kanadisch-irische Fernsehserie „Vikings“ ist im Vergleich dazu deutlich realistischer und vermischt historische Grundlagen mit einer fiktiven Geschichte. Der Hauptcharakter Ragnar Lodbrok ist von einer Heldenfigur aus nordischen Sagen inspiriert und seine Ehefrau Lagertha basiert auf einer Frau namens Lathgertha, einer nordischen Kriegerin – die Geschichte der beiden wurde jedoch adaptiert. Das großartige Charakterdesign mit bombastischen Kostümen und Make-Up, sowie die spannende Storyline haben die Serie zu einem absoluten Hit werden lassen. Mittlerweile wurde bereits die sechste Staffel abgedreht.

Krieger der Sonderklasse

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Auf die Frage, was Wikinger so interessant macht, gibt es eine ganz einfach Antwort: Sie sind die besten Krieger. Sie sind stark, tapfer und unermüdlich. Sie tragen legendäre Rüstungen und kämpfen mit den coolsten Waffen aller Zeiten. Die Wikingeraxt ist ein klassischer Ausrüstungsgegenstand von nordischen Kriegern. Mit einer Klinge von 8 – 46 Zentimetern und einem langen Griff hatten Wikinger eine große Reichweite und konnten mit einer Ausholbewegung vernichtenden Schaden anrichten. Auch das Wikingerschwert gehört zu den typischen Waffen und wird unter Wikingern als Ulfberht bezeichnet. Da Eisen nur in begrenzten Mengen verfügbar war, wurde das Schwert seltener benutzt als die Axt, war aber mit seiner fast ein Meter langen Klinge absolut verheerend. Die zweischneidige Waffe wurde am Rücken getragen und konnte über der Schulter herausgezogen werden. Das war nicht nur praktisch, sondern wirkt auch besonders dramatisch. Das Wikingermesser mit dem Namen Sax wurde am Gürtel getragen und war deutlich größer als übliche Kampfklingen. Da oftmals mehrere Waffen gleichzeitig getragen wurden, war das Sax ein guter Backup, falls die Hauptwaffe im Kampf verloren wurde. Für den Fernkampf wurden außerdem Pfeil und Bogen oder Wurfspeere eingesetzt. Auch die Rüstungen der Wikinger waren legendär und wer einen Mann in solcher Rüstung sichtete, wurde sofort in Angst und Schrecken versetzt. Die meisten Wiking trugen gepolsterte Lederrüstungen, nur die Oberschicht konnte sich Kettenhemden leisten. Auch Helme waren ein wichtiger Teil der Rüstung, waren aber nicht mit Hörnern ausgestattet, wie es in Filmen oft dargestellt wurde – diese wären nämlich zu einfach zu greifen gewesen. Zu guter Letzt gehörte noch ein Holzschild zur Ausrüstung, der oft bemalt wurde.

Wikinger waren legendäre Krieger, die man bereits an ihrer Rüstung und ihren Waffen erkennen konnte. Wer ein Heer aus Wikingern erblickte, musste sich auf großen Ärger einstellen. Genau deswegen sind die starken Männer ein besonders beliebtes Motiv in Film, Fernsehen und Spielen. 

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