Eifrige Gamer häufen mit der Zeit einen Pile of Shame ein – Unmengen von Spielen, die darauf warten, installiert und begonnen zu werden, seit Monaten originalverpackt im Regal Staub ansammeln. Lässt sich das Problem irgendwie in den Griff bekommen?
Kurzweil will kurze Spielzeit haben
Moderne Videospiele haben zum Teil eine Spieldauer von über 100 Stunden und länger. Österreicher verbringen laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 etwa 11,5 Stunden pro Woche mit Gaming. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom oder Yakuza 0 würden bei dieser Spielzeit jeweils mehr als zwei Monate für sich beanspruchen. Wer sich auf Titel mit Überlänge versteift, wird den Pile of Shame niemals abtragen. Wie ein Monolith verharrt der Spieleberg an Ort und Stelle, obwohl das Hobby Stunden um Stunden vereinnahmt.
Eine Lösung ist in Sicht: Games mit kurzer Laufzeit, bei denen sich der Abspann bereits nach wenigen Stunden zeigt. Manche Genres wie Point-and-Click-Adventures und Jump ’n’ Runs sind mit hoher Wahrscheinlichkeit kürzer als episch erzählte Rollenspiele. Wird pro Woche ein neues Spiel beendet, schrumpft der Pile of Shame. Endlich kommt das Gefühl auf, dem Ungetüm nicht chancenlos ausgeliefert zu sein.
In Online Casinos machen Tausende vertrauenswürdige Spiele und Anbieter von sich reden. Bevor aber blanke Panik ausbricht, weil der Stapel nicht gespielter Games zu wachsen droht: An Slots ist das „Ende“ wesentlich schneller zu erreichen. Zum Beispiel wäre eine Herausforderung denkbar, an jedem neu entdeckten Slot Freispiele auszulösen. Wurde das Ziel erreicht, ist der nächste Spielautomat an der Reihe. So steigt die Vorfreude aufs nächste Spiel, statt sich von der übergroßen Auswahl überwältigen zu lassen.
Überblick verschaffen: Was liegt auf dem Pile of Shame?
Unaufhörlich strömen neue Titel auf den Pile of Shame. Dass Abodienste wie PlayStation Plus, Humble Bundle und Xbox Game Pass fortwährend neue Spiele parat halten, ist nicht gerade hilfreich. Dazu gesellen sich Epic Games und Luna (Prime Gaming), die neue Titel verschenken. Schnell kommen Hunderte nicht gespielter Games zusammen. Alsbald schwindet die Übersicht darüber, wie viele Spiele sich aufsummiert haben.
Da hilft nur ein Griff in die Trickkiste: Excel – oder ein vergleichbares Programm. Mittels Tabelle werden alle gekauften Spiele aufgelistet, sinnvollerweise nach Plattformen sortiert. Anschließend werden die beendeten, abgebrochenen und noch nicht gespielten Titel gezählt. Farblich werden beendete Games hervorgehoben. Bei Bedarf lassen sich weitere Kategorien einbeziehen, zum Beispiel die Spielzeit. Hierfür sind Plattformen wie HowLongToBeat geeignet, auf denen User offenlegen, wie lang das Durchspielen gedauert hat. Auch Genres lassen sich zuweisen, um die Suche nach dem nächsten Titel zu verkürzen.
Langsam und stetig Richtung Abspann
Während Jüngere sich oft stundenlang freiwillig an den Bildschirm fesseln, nimmt bei Älteren die Spielzeit ab. Wer lediglich Zeit für kurze Sessions erübrigen kann, muss das Gaming-Hobby keineswegs an den Nagel hängen. Bei durchschnittlich einer Stunde Spielzeit lassen sich so einige Titel binnen zwei Wochen beenden. Wichtig ist, dranzubleiben, sich die Zeit zu nehmen. Was schwieriger ist: An einem Wochenende mit The Witcher 3 zu beginnen und Wochen vergehen zu lassen – um bei der Rückkehr die Steuerung verlernt zu haben. Klar: Nichts spricht dagegen, das
Abenteuer neu zu starten. Doch bei chronischem Zeitmangel würden die Credits eines Spiels mit dieser Herangehensweise nie erreicht.
Erfolge und Trophäen: Links liegen lassen
Erfolge und Trophäen sind dem Wiederspielwert dienlich. Hierfür sind aber manchmal abstruse Aufgaben zu absolvieren. In Final Fantasy IX sind etwa gleich zu Beginn 1.000 Seilsprünge zu meistern – hintereinander, ohne einen einzigen Fehler, bei variierendem, teils unberechenbarem Tempo. Fans der Spielereihe haben ein Skript geschrieben, um das Minispiel zu bestehen, so unlösbar schienen die Anforderungen.
Weiter verbreitet sind Erfolge für das Durchspielen auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Spielmechaniken sind perfekt einzusetzen, um eine Chance zu haben. Wer eigentlich vorhatte, am Abend eine spannend erzählte Geschichte entspannt zu genießen, wird wenig Freude haben.
Der Rettungsanker: Erfolge lassen sich abschalten, jedenfalls die Pop-up-Nachrichten, die sich ins Bild schieben. Nun lässt sich der Schwierigkeitsgrad kurzerhand auf „Story“ oder „Einfach“ justieren, ohne sich von Trophäen zu „Albtraum“ drängen zu lassen.
Nicht noch größer werden lassen: Sales ignorieren
Ganzjährig finden Rabattaktionen statt, im Einzelhandel wie online. Stetig unterbieten sich die Publisher selbst, rufen den niedrigsten Preis aller Zeiten aus. Doch besteht gar nicht die Absicht, einen neu gekauften Titel zeitnah zu spielen, sollte vom Kauf eher abgesehen werden. Schließlich kann sich das längere Warten bezahlt machen. Aus 60 % Rabatt werden im nächsten Sale 75 %. Obendrein wird Geld gespart – und natürlich verhindert, dass der Pile of Shame noch gigantischer
wächst.
Beruhigend sollte im Hinterkopf behalten werden: Sales sind nie weit entfernt. Neben dem Black Friday und riesigen Sales zu Weihnachten werden Spiele oft mehrmals im Monat preislich reduziert. Mit etwas Glück ist das Spiel demnächst im Xbox Game Pass oder einem anderen Abodienst enthalten, den man bereits nutzt.
Einstellung überdenken: Bibliothek statt Graus
Wer eine Bibliothek betritt, würde angesichts der nicht gelesenen Bücher wohl kaum erschaudern. Auch bei Streaming-Anbietern lädt der Katalog zum Stöbern ein – statt in Angst zu versetzen. Sicherlich kommt beim Pile of Shame erschwerend hinzu, dass nicht gespielte Games gekauft wurden. Dennoch ist es zweckdienlich, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Wer den Stapel noch nicht erlebter Abenteuer als Schlaraffenland betrachtet, mit Freude dem nächsten Spiel entgegenfiebert, raubt dem Pile of Shame seinen Schrecken.
Titelbild © Shutterstock
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