Während einer Amtshandlung erhob sich der Angezeigte und ließ „einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab“, wie es im Tweet der LPD Wien geschrieben steht. 500 € Strafe für den seitens der Polizei als unkooperativ bezeichneten Parkbanksitzer – da ist wohl jemand stinkig.
In der Strafverfügung lautet der Vorwurf: „Sie haben den öffentlichen Anstand verletzt, indem Sie vor den Polizeibeamten laut einen Darmwind haben entweichen lassen.“ Ersatzweise dürfte der Angezeigte auch per Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen seine Tat absitzen.
Während der Maßnahmen gegen das Coronavirus hat sich die Polizei bereits durch hohe und übertrieben Strafverfügungen unbeliebt gemacht und unseres Erachtens nach sind sie auch hier wieder mal über das Ziel hinausgeschossen. Ein Furz ist immerhin ein normaler Vorgang. Ob man den nun provokant vollzieht oder es einem entweicht, 500 € sind vollkommen übertrieben.
Die Strafverfügung kann angefochten werden, andernfalls muss der Angezeigte jetzt wohl nachträglich die Arschbacken zusammenkneifen und da durch.
blickte die Beamten an und ließ offenbar in voller Absicht einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab. Und anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern. (2/2)
— POLIZEI WIEN (@LPDWien) June 16, 2020
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