Endlich hast du den Mietvertrag für deine erste eigene Wohnung unterschrieben. Nun gilt es, die wichtigsten Möbelstücke, Geräte und Maschinen zu erwerben, um das neue Zuhause einzurichten. Auf den ersten Blick scheint es so, als würden einige wenige Möbelstücke ausreichen. Doch wer seinen Alltag in den eigenen vier Wänden einmal genauer verfolgt, wird feststellen, dass es mehr als nur ein Bett, einen Fernseher und den Kühlschrank zur Einrichtung bedarf.
Wie du entschiedest, ob Regale, Hocker oder Milchaufschäumer für deine Wohnung relevant sind und welche Kosten bei der ersten Einrichtung einzukalkulieren sind, erfährst du im Folgenden.
Wie planst du die anfallenden Kosten?
Die Ersteinrichtung der eigenen vier Wände kann zu einem erheblichen Kostenfaktor werden. Deshalb musst du zu Beginn festlegen, welches Budget überhaupt zur Verfügung steht. Denn nur vorhandenes Geld kann in die Möbelstücke investiert werden. Analysiere deine Finanzen und entscheide, wie viel du investieren willst. Denke daran: Du musst nicht alles auf einmal kaufen. Zudem muss auch nicht alles neu oder teuer sein. In deiner ersten Wohnung kannst du dich selbst verwirklichen und deine Wünsche und Vorstellungen umsetzen. Alte Möbel beispielsweise lassen sich Schritt für Schritt durch neue Möbelstücke in deinem persönlichen Stil ersetzen.
Hilfreich kann es sein, sich eine Liste mit Möbeln und Zubehör zu machen, die benötigt werden. Geräte und Gegenstände, auf die du gleich zu Beginn nicht verzichten kannst, bekommen dabei die Priorität 1. Möbelstücke, die du zwar gerne haben möchtest, aber noch nicht dringend brauchst, bekommen die Priorität 2. Dekorationsartikel, die nicht unbedingt nötig sind, können ganz zum Schluss gekauft werden.
Vor allem viel genutzte Möbelstücke und Elektrogeräte dürfen gerne einen größeren Teil des Budgets beanspruchen. Der höhere Preis zahlt sich durch die bessere Qualität und längere Lebensdauer aus.
Geld sparen kannst beispielsweise, wenn du dir von der Familie oder Freunden einige Artikel schenken lässt oder bei Online-Portalen nach günstigen gebrauchten Gegenständen suchst. Auch bei einem Besuch auf dem Flohmarkt lässt sich das ein oder andere Schnäppchen ergattern – so bleibt mehr Budget für die restliche Einrichtung.
So gelingt platzsparendes Einrichten
Oftmals fallen die ersten eigenen vier Wände kleiner aus und vor allem die Einrichtung muss deshalb platzsparend und zugleich praktisch sein. Kleine Räume können mit den richtigen Möbelstücken und passenden Accessoires zu einem Highlight in deiner Wohnung werden.
Für das Schlafzimmer eignet sich der Klassiker der platzsparenden Möbel: ein Schrankbett. Am Abend klappst du das Bett aus der Wand, denn die Matratze sowie der Lattenrost verschwinden mit dem gesamten Bettgestell in der Wand – somit ergibt sich tagsüber eine große freie Fläche zum Treiben von Sport, Arbeiten oder Lesen.
Auch der Essbereich lässt platzsparend und vor allem flexibel einrichten. Ein ausklappbarer Tisch, der an der Wand montiert wird und stapelbare Stühle sind einfach verstaut und bieten dennoch genug Platz für einen Abend mit Freunden.
Stauraum ist auch in kleinen Wohnungen heiß begehrt. Regalsysteme, die bis an die Decke reichen, sind hier vorteilhaft. Hat deine Altbauwohnung zum Beispiel sehr hohe Decken, kann eine Deckenkonstruktion Abhilfe schaffen. Die Zimmerdecke wird mit festen Platten abgehängt und bietet Stauraum für nicht genutzte Kleidung oder Dekogegenstände.
Titelbild © Pexels
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