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Die Säulen der Umweltfreundlichkeit am Beispiel der Post: was macht ein Unternehmen nachhaltig?
Mobilitätswende, Minimalismus und Co. – die Medien überhäufen uns mit Tipps und Tricks, wie wir unser Leben nachhaltiger gestalten können. Privatpersonen können dem Klimawandel allerdings nur zu einem geringen Anteil entgegenwirken. In Kooperation mit unserer Partnerin, der Österreichischen Post AG, zeigen wir auf, wie auch Unternehmen nachhaltig wirtschaften können.
Wer ein Unternehmen nachhaltig führt, kennt bereits die altbewährten Tipps, Geld zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. An erster Stelle steht immer ein sorgsamer Umgang mit Strom, Gas und Wasser. Aber auch der sparsame Umgang mit Verpackungsmaterial oder Druckerpapier schont die natürlichen Ressourcen. Der effiziente Einsatz von Energie und Waren verringert die Umweltbelastung und wirkt sich positiv auf die Finanzen aus.
Die Zustellung der Österreichischen Post – CO₂-neutral seit 2011 und frei von CO₂ bis 2030
Im Internet zu shoppen spart zwar Zeit, benötigt aber auch Ressourcen. Denn was vielen Konsument*innen in diesem Moment nicht bewusst ist: auch digitale Marktplätze benötigen Energie. Dazu kommt der Ressourcenverbrauch für Verpackung und Transport. Themen, denen sich die Österreichischen Post AG angenommen hat, bspw. über ein Projekt zu wiederverwendbaren Versandverpackungen und der Dekarbonisierung ihrer Logistikleistungen. Bereits seit 2011 bietet die Post die CO₂-neutrale Zustellung von Sendungen innerhalb Österreichs an.
Das ambitionierte Ziel für 2030 lautet CO₂-freie Zustellung auf der letzten Meile bis 2030. Daran arbeitet die Österreichische Post schon seit einigen Jahren und schafft für die Zustellung mehr und mehr Elektrofahrzeuge an. Bis 2030 wird die Zustellflotte gänzlich auf Elektromobilität umgestellt sein. Die gesamte E-Flotte wird außerdem durch Grünstrom aus Österreich versorgt. Entweder durch die Energie aus eigenen Fotovoltaikanlagen oder durch den Zukauf von Grünstrom. Dazu investiert die Post auch in die Errichtung von eigenen Fotovoltaikanlagen.
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Ökostrom produzieren und beziehen
Stromanbieter*innen haben verschiedene Tarifmodelle. Darunter finden sich auch immer mehr Ökostromangebote. Eine ausgiebige Recherche zu Stromanbietern lohnt sich also. So kann einerseits der persönliche CO₂-Ausstoß verringert werden und andererseits der Ausbau von erneuerbaren Energien gefördert werden..
Die Österreichische Post AG setzt beispielsweise bei der Stromversorgung neben Grünstrom aus Österreich auch auf eigene Fotovoltaikanlagen. Derzeit sind zehn Fotovoltaikanlagen mit rund 3.500 kWp in Betrieb. Diese befinden sich auf den Logistikzentren, Zustellbasen und auf sonstigen Gebäuden der Post. Bis zum Jahresende 2022 werden noch weitere Folgen. Dadurch erhöht sich auch die Menge des jährlichen produzierten Sonnenstroms.
Auswärtstermine und Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Seit dem Ukraine-Krieg ist der Spritpreis gefühlt ins Unermessliche gestiegen. Das Klima kann endlich ein wenig aufatmen und unser Bankkonto freut sich auch, wenn wir auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Es ist selbst im Beruf nicht notwendig, jeden kurzen Weg mit dem Auto zurückzulegen.
Natürlich sind Autofahrten und Flugreisen nicht immer vermeidbar. Bei der Planung einer Dienstreise können Unternehmer*innen allerdings evaluieren, ob manche Meetings nicht auch auf Plattformen wie Zoom stattfinden können oder zumindest mit dem Zug erreichbar sind. Das Unternehmen sollte seine Mitarbeiter*innen durch verschiedene Maßnahmen und Angebote motivieren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren bzw. Mitfahrgemeinschaften zu bilden.
Nachhaltige Büroartikel für ein umweltfreundliches Unternehmen
Auch bei Schreibwaren, Druckerpapier und Co. gibt es klimafreundlichere Artikel. Bereits bei der Auswahl des Online-Versandhandels kann auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Logistikunternehmen wie die Österreichische Post AG setzen bereits auf CO₂-neutrale bzw. -freie Zustellung.
Konventionelles Druckerpapier lässt sich leicht durch Recyclingpapier ersetzen und dank der Digitalisierung ist es nicht mehr notwendig, jedes Dokument auszudrucken. Wer schonend mit Werkzeugen und Arbeitsmaterialien umgeht, sichert ihnen eine längere Lebenszeit. Denn jeder weitere Kauf neuer Utensilien wirkt sich negativ auf unsere Umwelt aus. Das Motto lautet: Recyceln statt Wegwerfen!
CO₂-Schnellcheck der WKO für ein nachhaltiges Unternehmen
Klimafreundliche Geschäftsmodelle sorgen nicht nur dafür, CO₂-Emissionen zu verringern, sondern wirken sich auch positiv im Wettbewerb und für das Image des Unternehmens aus. Das sorgt letzten Endes für höhere Umsätze – eine Win-win-Situation. Unternehmer*innen wissen allerdings häufig nicht, welche Maßnahmen sie setzen können, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Die WKO bietet deshalb einen CO₂-Schnellcheck an, welches Unternehmen bei der Orientierung helfen soll. Der Schnellcheck schlägt Einsparmaßnahmen hinsichtlich betrieblicher Mobilität (PKW und LKW bis zu 3,5 Tonnen) und Energie vor und simuliert, wie sie sich auf den CO₂-Ausstoß des Unternehmens auswirken.
Bilder © Shutterstock
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