Weihnachten steht kurz vor der Tür. Das beinhaltet nicht nur Fröhlichkeit, sondern vor allem auch eine Menge Stress. Dennoch gibt es Strategien, die Weihnachtszeit doch noch gut zu überstehen. Eines vorab: Weihnachtsbesäufnisse gehören nicht dazu.
Bewusst Zeit für sich selbst einplanen
Obwohl Weihnachten eine Zeit ist, in der man sich vorrangig um andere Menschen kümmert und bemüht, darf man niemals auf sein eigenes Wohlbefinden vergessen. Egal wie sehr man sich aufopfert – am 24. Dezember ausgebrannt und gestresst in der Küche zu stehen, verbreitet höchstens schlechte Stimmung und nützt niemandem etwas.
Wie soll man anderen helfen oder eine Freude bereiten, wenn man selbst ein psychisches und physisches Wrack ist? Me-Time ist wichtig, besonders in Zeiten wie diesen. Es hilft, im Alltag bewusst Zeit für sich selbst einzuplanen, sei es für Bewegung, Entspannungsübungen oder ein gutes Buch. Alles, was entspannt, ist erlaubt.

Ansprüche runterschrauben
Vielleicht triffst du Verwandte, die du wegen der Pandemie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hast und daher sollte die Zeit mit ihnen im Vordergrund stehen. Welches Geschenk du kaufst oder Gericht du vorbereitest, sollte nebensächlich sein. Niemand erwartet Heldentaten von dir. Das Weihnachtsfest muss nicht perfekt sein, Hauptsache man genießt die gemeinsame Zeit. Gleichzeitig hilft es auch, selbst etwas nachsichtig zu sein, wenn Verwandte und Freunde überfordert sind und ein Streit ausbricht.
Gute Organisation
Überlege dir gut, was tatsächlich wichtig und bedeutend ist und organisiere deine Zeit effizient. Wenn du für ein Geschenk gefühlt ans Ende der Welt fahren musst und dadurch andere Dinge zu kurz kommen, frage dich, ob es tatsächlich notwendig ist und ob es keinen leichteren Weg gibt, jemandem eine Freude zu bereiten. Wenn bestimmte Sachen nicht (leicht) erhältlich sind, kann man stattdessen z.B. Gutscheine verschenken, welche die Person selbst zu einem anderen Zeitpunkt einlösen kann.
Das Weihnachtsessen sollte auch rechtzeitig und gut überlegt sein, denn vom Einkaufen am 23. oder 24. Dezember ist definitiv abzuraten. Arbeitsteilung beim Kochen ist außerdem eine gute Strategie, um an Heiligabend auch einmal durchatmen zu können. Wieso sollte eine einzige Person für drei Gänge zuständig sein? Wenn jeder einen Teil der Arbeit übernimmt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass etwas beim Kochen schief geht.
Gemeinsame Momente wertschätzen
Jeder kennt es: Zu Weihnachten kann die Familie so richtig nerven. Es gibt immer jemanden, der hemmungslos unpassende Kommentare abgibt und dich dazu bringt, den Wein fast zu inhalieren. Dennoch sollte man solche Momente wertschätzen, solange alle gesund beisammen sitzen können.
Dieses Jahr hat uns gelehrt, dass sich das Blatt von einem Tag auf den anderen wenden kann und Schicksalsschläge oft genau dann eintreten, wenn man am wenigsten mit ihnen rechnet. Nimm es älteren Verwandten also nicht übel, wenn sie vergesslich sind und du ihnen zum 100. Mal die gleiche Geschichte erzählen musst oder sie deinen Kleidungs- oder Lebensstil kritisieren.
Wenn sämtliche Tipps nichts nützen: Denk daran, dass Weihnachten nur einmal im Jahr ist. Diese stressigen Tage gehen zum Glück schnell vorüber. Und überhaupt: Schon einmal darüber nachgedacht, ob Weihnachten nicht überbewertet wird.
Bilder Credits: Shutterstock
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