Seien wir ehrlich: Gekaufte Kekse sind okay. Sie erfüllen ihren Zweck. Aber nichts, wirklich gar nichts, kickt so sehr wie der Duft von echter Vanille und gerösteten Nüssen, der durch deine Wohnung zieht. Wenn du willst, dass deine Bude riecht wie die Backstube vom Demel (oder noch besser: wie Omas Küche am Land), dann bist du hier richtig. Wir haben die Top 5 Klassiker rausgesucht, die auf keinem Bunten Teller fehlen dürfen.
Vergiss Kalorienzählen. Im Dezember existieren Kalorien nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen (oder so ähnlich). Es geht um Soulfood, um klebrige Finger und um diesen einen Moment, wenn das Vanillekipferl auf der Zunge zerfällt. Schnapp dir deine Schürze, dreh die Weihnachtsplaylist auf volle Lautstärke und lass uns den Backofen vorglühen. Hier sind die „Big 5“ der österreichischen Weihnachtsbäckerei.
1. Die Diva: Das Vanillekipferl
Sie sind die unangefochtene Nummer 1. Aber Achtung: Sie sind zickig. Zerbrechen sie? Ja. Lohnt es sich? Fix!
- Was rein muss: 280g Mehl, 210g Butter (kalt!), 100g geriebene Walnüsse, 70g Staubzucker. Zum Wälzen: Viel Staubzucker & echter Vanillezucker.
- So geht’s: Alle Zutaten schnell zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank (Cool down!). Dann Rollen formen, kleine Stücke abschneiden und zu Kipferln „wuzeln“. Bei 180°C ca. 10-12 Min. backen, bis sie hellgelb sind.
- Der Oma-Trick: Wälze sie im Zucker-Gemisch, solange sie noch heiß sind – aber fass sie an wie rohe Eier! Wenn sie kalt sind, hält der Zucker nicht mehr.
2. Der Klassiker: Linzer Augen
Zwei Mürbteigscheiben, dazwischen Marmelade, oben drauf Puderzucker. Klingt simpel, schmeckt wie Himmel.
- Was rein muss: 300g Mehl, 200g Butter, 100g Staubzucker, 1 Eidotter, etwas Zitronenabrieb. Füllung: Marillenmarmelade (passiert!).
- So geht’s: Kneten, kühlen, ausrollen. Jetzt stichst du immer Paare aus: Einmal den Boden (ganz) und einmal den Deckel (mit den drei Löchern). Backen (ca. 10 Min bei 180°C).
- Der Oma-Trick: Bestäube die Deckel mit Staubzucker, bevor du sie auf die Marmelade setzt. Sonst hast du den Zucker auf der Marmelade und das schaut gatschig aus. Profis wissen das.
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3. Die Restl-Verwertung: Kokosbusserl
Du hast von den Linzer Augen noch Eiweiß übrig? Perfekt. Wir werfen nix weg!
- Was rein muss: 3 Eiklar, 200g Zucker, 200g Kokosraspeln, ein Spritzer Zitrone.
- So geht’s: Eiklar mit Zucker steif schlagen (wirklich steif, da muss der Löffel drin stehen!). Dann vorsichtig die Kokosflocken unterheben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das Blech setzen. Bei 150°C ca. 15-20 Min. trocknen lassen.
- Der Oma-Trick: Sie sollen innen noch saftig sein – also nicht zu lange im Ofen lassen, sonst hast du Kokos-Ziegelsteine.
4. Der Party-Snack: Rumkugeln
Kein Backen, dafür Alkohol. Das ist das Rezept für alle, die eigentlich gar keine Lust auf Backen haben, aber trotzdem mit „Hausgemachtem“ angeben wollen.
- Was rein muss: 200g Schokolade (gerieben), 200g Zucker, 200g geriebene Nüsse, 1 Eiweiß und ein ordentlicher Schuss Rum (Inländer Rum, eh klar!). Kokosraspeln oder Schokostreusel zum Wälzen.
- So geht’s: Alles zusammenmatschen. Wenn es zu trocken ist: Mehr Rum. Wenn es zu nass ist: Mehr Nüsse. Kleine Kugeln formen und in Kokos wälzen.
- Der Oma-Trick: Kalt stellen! Und vielleicht nicht unbedingt den Kindern geben, der Rum verfliegt hier nämlich nicht. 😉
5. Der Allrounder: Einfache Mürbteig-Kekse (zum Ausstechen)
Das ist der Teig für deine Kreativität. Sterne, Tannenbäume, Einhörner – alles geht.
- Was rein muss: 300g Mehl, 200g Butter, 100g Zucker, 1 Ei.
- So geht’s: Teig kneten, kühlen, ausrollen, ausstechen. Backen (10 Min, 180°C).
- Das Finish: Jetzt kommt der Spaß. Zuckerguss, Streusel, Schoko-Tunke. Hier kannst du eskalieren.
- Der Oma-Trick: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, nicht unendlich Mehl dazu geben (macht die Kekse hart), sondern den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen. Lifechanger!
Also, worauf wartest du? Schmeiß den Mixer an und sorg dafür, dass dein Sonntag nach Weihnachten schmeckt. Und wenn ein Blech mal verbrennt? Egal. Schieb’s auf den Ofen und iss die Reste.
In diesem Sinne: Gönn dir den Zuckerschock!
Titelbild © Shutterstock
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