Viele Raucher sind ihr Laster leid und würden sich das Rauchen gerne abgewöhnen. Leider macht das Nikotin süchtig und auch die Gewohnheit ist nicht immer leicht abzulegen. Wer nicht nur ein Gelegenheitsraucher ist, braucht daher meist Unterstützung für die Rauchentwöhnung. Neben sozialem Rückhalt, der oft ärztlich oder bei Freunden gesucht wird, braucht auch der Körper oft eine physische Unterstützung, um von der Sucht loszukommen. Viele Raucher greifen nach wenigen Tagen der Entwöhnung doch wieder zum Glimmstängel, weil die Entzugserscheinungen sich auch auf der körperlichen Ebene zu heftig zeigen, um dem allein standzuhalten. Auch hierfür gibt es Unterstützung in verschiedenen Formen, dazu gehören die Tabakersatzprodukte.
Was sind Tabakersatzprodukte?
Tabakersatzprodukte, die man zum Beispiel in Form von Snus kaufen kann, sind nikotinfreie oder nicht rauchbare Produkte, die anstelle von Tabak inhaliert werden, oral aufgenommen oder auf die Haut geklebt werden können. Bei den rauchbaren Produkten handelt es sich überwiegend um nikotinfreien Rauchersatz, also um Kräuter, wie zum Beispiel Knaster oder rauchbaren Tabakersatz aus Zuckerrohr. Tabakersatz ist durch das fehlende Nikotin meist weniger schädlich als das Inhalieren von Zigarettenrauch.
Eine Alternative zum Tabakrauch sind also sogenannte Kräuterzigaretten, die aus pflanzlichen Stoffen bestehen. Diese werden zum Beispiel aus Haselnuss, Eukalyptus oder Pfefferminze gewonnen. Es gibt auch Kräuterzigaretten mit ayurvedisch zusammengestelltem Inhalt.
Allerdings entstehen bei der Verbrennung der Kräuter auch weiterhin durchaus giftige Stoffe, zum Beispiel Kohlenmonoxid oder Benzol, die die Gesundheit ebenfalls schädigen können.
Auch E-Zigaretten werden als Alternative angeboten. Da auch hier immer noch Rauch inhaliert wird, ist aber auch diese Variante gesundheitlich nicht unbedenklich.
So mancher Raucher wäre sein Laster gerne los © geralt via pixabay
Grüntee als Tabakersatz
Auch Grüner Tee soll helfen können, die Nikotinsucht zu überwinden. Grüntee gilt als gesund und als Fänger freier Radikale, so erscheint es erst einmal verlockend, sich mithilfe des Rauchens von Grüntee von der Sucht nach der Zigarette zu befreien. Leider bildet sich anders als bei Rauchen von Tabak durch das Inhalieren von verbrannten Grüntee kein Dopamin im Gehirn. Das Glücksgefühl, dass die Zigarette auslöst, bleibt also aus. Aber auch beim Verbrennen von Grüntee bilden sich giftige Stoffe wie Kohlenmonoxid und Teer. Als Ersatz ist dieser daher nur bedingt zu brauchbar.
Eine andere Möglichkeit sind nikotinhaltige Präparate, die gekaut oder geschnupft statt geraucht werden. Dazu gehören zum Beispiel Nikotinpflaster als auch Snus. Was ist Snus?
Snus als Alternative zur Rauchentwöhnung
Darauf zu verzichten, Rauch zu produzieren und stattdessen auf eine andere Abgewöhnungsmethode umzusteigen, hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Die Umwelt wird nicht gefährdet. Denn Rauch, egal ob von einer Zigarette oder einem Tabakersatzprodukt, schadet auch den Menschen um uns herum. Gerade Kinder oder alte Menschen sollten möglichst keinen Rauch einatmen, was beim Qualmen leider auch passiert, wenn sie nicht selber zur Zigarette greifen.
Neben Nikotinpflastern gibt es Alternativen, die nicht auf die Haut geklebt, sondern gekaut werden. Um die Rauchentwöhnung erfolgreich umzusetzen, muss jeder letztlich den für ihn besten Weg finden.
Snus enthält traditionell echten Tabak und damit auch Nikotin, aber neuere Snus-Produkte enthalten oft kein Nikotin mehr. Ursprünglich kommen die nikotinhaltigen Beutelchen aus Schweden, wo sie als Alternative zum Rauchen bekannt sind. Soll nur das Rauchen an sich eingestellt werden, um keinen schädlichen Qualm mehr zu produzieren, eignen sich die Beutelchen, um das Nikotin stattdessen über den Mund aufzunehmen.
Zur völligen Rauchentwöhnung kann Snus unterstützend beitragen, indem zunächst von dem Glimmstängel auf die orale Aufnahme von Nikotin umgestiegen wird. Damit ist schon einmal die Gewohnheit der Zigarette unterbrochen, ohne dass der Körper gleich einen kompletten Entzug machen muss. Nach und nach kann die Nikotinmenge reduziert und auf nikotinfreie Snusprodukte umgestiegen werden. Dieser Prozess sollte unbedingt von einem Arzt begleitet werden.
Gesundheitliche Informationen über Snus
Auch wenn Snus keinen schädlichen Qualm produziert, so ist doch Vorsicht geboten und es sollten keine waghalsigen Experimente damit durchgeführt werden. Ein Vorteil von Snus ist, dass im besten Fall die Lunge weniger geschädigt wird, da kein Rauch eingeatmet wird. Trotzdem ist auch Snus ein nikotinhaltiges Produkt, das sich zwar zur Entwöhnung eignet, aber nicht in rauen Mengen konsumiert werden sollte.
Titelbild © Pexels
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Pakete nachhaltig verschicken und empfangen: 5 Dinge, worauf du achten musst
Wenn du nachhaltig versenden und ebenso nachhaltig Pakete empfangen willst, gibt es so einiges zu bedenken. Wir von WARDA – in Kooperation mit unserem Partner und Versandspezialisten der österreichischen POST AG – zeigen dir, worauf du achten musst.
Was wirklich gegen Cellulite hilft
Der Sommer ist da und wir müssen wohl oder übel die Bikinis und Hotpants aus dem Schrank holen. Alles super, wenn da nicht die Dellen wären. Was du dagegen tun kannst, erfährst du hier!
TechMagnet im Interview über die Sperre seines TikTok-Kanals
TechMagnet ist einer der reichweitenstärksten Technik und Technologie Influencer auf TikTok in Österreich. Doch nun wurde sein Kanal gesperrt!
Von praktisch bis skurril: 10 Websites, die einen Besuch wert sind
Auf der Suche nach Websites für dein Business oder einfach Skurriles, um dir die Zeit zu vertreiben? Dann haben wir das Richtige für dich!
Instagram: Das toxische Netzwerk? - gelungene ARTE-Doku klärt auf
Istagram ist mittlerweile zu einem must have geworden. Wie mitunter gefährlich diese App jedoch ist, veranschaulicht eine sehenswerte ARTE-Doku, die mangesehen haben muss.
Nice Guy - warum sich Frauen wirklich nicht für sie interessieren!
Nicht jede Frau steht auf Bad Boys, Gott sei Dank gibt es da noch die Nice Guys, die sozusagen das Pendant zu den erstgenannten sind. Wir alle kennen sie: Ross aus „Friends“, Ted Mosby aus „Himym“ und noch viele mehr. Doch sind Nice Guys wirklich die besseren Männer oder eilt ihnen ihr vermeintlich guter Ruf voraus?








