Die Fußball-Weltmeisterschaft schreibt alle vier Jahre Geschichten, die weit über den Sport hinausgehen. Während taktische Finessen und torlose Remis schnell in Vergessenheit geraten, gibt es jene historischen Sekunden, die sich in das kollektive Gedächtnis von Millionen Fans eingebrannt haben.
Hier ist ein Rückblick auf drei der denkwürdigsten und einflussreichsten Momente der WM-Geschichte.
1. Die „Hand Gottes“ und das Jahrhunderttor (1986)
Das Doppelgesicht des Diego Maradona
Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko kam es zum hochemotionalen Aufeinandertreffen zwischen Argentinien und England. Innerhalb von nur vier Minuten präsentierte der argentinische Superstar Diego Maradona die zwei Facetten seines Genies, die bis heute den Fußball definieren.
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Der Aufreger: In der 51. Minute beförderte Maradona den Ball über den englischen Torhüter Peter Shilton hinweg ins Netz – allerdings nicht mit dem Kopf, sondern regelwidrig mit der Hand. Der Schiedsrichter übersah das Vergehen. Nach dem Spiel sprach Maradona legendär davon, es sei „ein bisschen Maronas Kopf und ein bisschen die Hand Gottes“ gewesen.
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Die Genialität: Nur vier Minuten später rehabilitierte er sich mit dem offiziellen „WM-Tor des Jahrhunderts“. Er startete in der eigenen Hälfte, überspielte die gesamte englische Hintermannschaft inklusive Torwart und vollendete zum 2:0.
Dieses Spiel vereinte sportliche Brillanz und historische Kontroverse wie kein zweites.
2. Das Wunder von Córdoba (1978)
Österreichs historischer Triumph gegen Deutschland
Für die österreichische Fußballnationalmannschaft ist der 21. Juni 1978 bis heute ein Fixpunkt der Sportgeschichte. Bei der WM in Argentinien traf das Team in der Zwischenrunde in Córdoba auf den amtierenden Weltmeister Deutschland. Während Österreich bereits keine Chance mehr auf das Finale hatte, ging es für die deutsche Mannschaft um alles.
Was folgte, war eine der dramatischsten Partien der Derby-Geschichte:
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Der sportliche Coup: Österreich lieferte dem Favoriten einen packenden Kampf. Nach einem offenen Schlagabtausch stand es kurz vor Schluss 2:2. In der 88. Minute nutzte Hans Krankl eine Chance, setzte sich gegen die deutsche Abwehr durch und erzielte den 3:2-Siegtreffer.
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Das mediale Denkmal: Unvergessen bleibt der Moment vor allem durch den Radiokommentar von Edi Finger senior. Sein emotionaler Ausruf „I wer‘ narrisch!“ ging in die Rundfunkgeschichte ein und fing die grenzenlose Euphorie eines Außenseitersiegs perfekt ein.
Österreich schied zwar dennoch aus, der Sieg besiegelte jedoch gleichzeitig das Turnierende des großen Rivalen Deutschland.
3. Das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien (2014)
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