Diese Ausgabe des WARDA-Club-Guides widmet sich einer absoluten Gürtel-Legende: dem Loft, auch THE LOFT genannt.
Das Loft: entspannt chillen und drei Dancefloors
Das Loft lockt nicht nur mit einer entspannten Chillout Area direkt am Eingang, sondern auch mit insgesamt drei Dancefloors. Egal ob 90s, Techno oder Afterpartys von diversen Konzerten oder Clubbings.

© Mila Zytka
The Loft: Geschichte und Programm
GESCHICHTE: Die Location gibt es bereits seit 2009. Als Nachfolger diverser asiatischer Supermärkte, einer Parkettfabrik oder einer Tanzschule ist der Club seit über 10 Jahren fester Bestandteil der Gürtel-Partymeile.
PROGRAMM: Das Loft ist nicht auf eine bestimmte Musikrichtung oder Szene festgelegt und bietet Platz für Musikrichtungen wie Electronic, Hip-Hop, Funk, Rock und mehr. Hier haben schon Größen wie Boys Noize, Krafty Kuts, DJ Lord, Samy Deluxe und viele mehr aufgelegt, um die Menge zum Tanzen zu bringen und die Stimmung anzuheizen.
Freitag: Wer am Freitag den Booty und die Hüften schwingen will, ist im Loft genau richtig. BOASTY – HOTTEST DANCEHALL, AFROBEATS & HIP-HOP. Beginn: 23:00
10 Euro bis 00:30, danach 13 Euro.
Samstag: Mit den Hits der 1990er und 2000er kann man jeden Samstag bei der Partyreihe: 90s&2000s&2010s zu allem tanzen, was das Herz höher schlagen lässt. Von Blink 182 über The Offspring bis hin zu Britney Spears sind alle Klassiker dabei.
Beginn: 21:50, Eintritt 5-10€.
Location: Lerchenfeldergürtel 37, 1160 Wien U6 Thaliastraße/ Straßenbahn 46

© Claudio Farkasch: www.lichtschalter.tv
Flirting und Style
STYLE: Das Loft ist ein bodenständiger Club, der sich je nach Partyreihe auch individuell anpassen kann.
High Heels und hochgeschlossene Kragen sind hier eher selten anzutreffen, dafür aber viel Individualität, Bodenständigkeit und Offenheit.
FLIRTING: Flirtfreudige Besucher*innen finden im Loft garantiert einen Kuschelpartner. Durch die lockere Atmosphäre, vor allem bei den 90er-Partys, kommen die Damen und Herren der Schöpfung schnell ins Gespräch. Gemeinsames Tanzen zu „Hit me Baby One More Time“ oder „Self Esteem“ von The Offspring schweißt zusammen und bricht das Eis.
Ein zusätzliches Goodie: Bei den hauseigenen Single-Partys finden die Besucher*innen mit großer Wahrscheinlichkeit ihr perfektes Match für den Abend 😉

© Lukas Maier: Assim Loftival
Das Loft: ein Fazit
Alles in allem ist THE LOFT am Lerchenfeldergürtel nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern ein Kulturzentrum, das die Vielfalt und Kreativität der Wiener Kulturszene zelebriert. Ob Poesie, Musik, Film oder Party — The Loft bietet für jeden etwas und schafft ein inspirierendes Umfeld für Künstler*innen und Kulturinteressierte.
By the way: Für alle Besucher*innen im Loft gilt: NO PLACE FOR RACISM, SEXISM, HOMOPHOBIA AND TRANSPHOBIA
Titelbild © Mila Zytka
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Studie bestätigt: Ein Glas Rotwein so effektiv wie eine Stunde Sport
Abnehmen mit Rotwein!? Was sich anhört wie ein Neujahresgag, der Werbeslogan eines Weinherstellers oder die Selbstlüge eines jeden Alkoholikers und […]
Vatertag in Österreich – zwischen Besäufnis und Konsumsteigerung
Der Vatertag in Österreich. Ursprünglich war der Vatertag als ein Besäufnis angedacht, dass den Konsum ankurbeln sollte.
Ein Hoch auf das Frau sein: Warum auch du dir ein Boudoir-Shooting gönnen solltest
Wer kennt es nicht? Man steht morgens vor dem Spiegel und statt seine individuellen Schönheit zu feiern, findet man ungefähr […]
Hochzeitsplaner Checkliste: Was du bei der Planung deiner Traumhochzeit beachten solltest
In unserer Hochzeitsplaner-Checkliste erfährst du, was du bei der Planung deiner Traumhochzeit beachten solltest.
JUJU - eine Frau im Hip Hop und die Debatte um #unhatewomen
Der Hashtag #unhatewomen und die heftige Kontroverse um den Stand der Dinge im Deutschrap gehen durch das Netz. Nachdem JUJU das für den 20.03. geplante Konzert absagen musste, nehmen wir dies zum Anlass, die Debatte nochmals in den Fokus zu rücken und JUJU vorzustellen.
Fat Acceptance Fails – Wenn eine vermeintlich positive Bewegung toxic wird
Von #BodyPositivity zu #FatAcceptance zu #NormalizeObesity – Bewegungen, die eigentlich einen positiven Hintergrund haben. Was mir jedoch vermehrt negativ auffällt, ist die Radikalität mit der diese Bewegungen nicht nur gelebt, sondern auch anderen aufgezwungen werden. Wird man dagegen laut oder wagt es gewisse Aussagen zu hinterfragen, ist man „fatphobic“ und „keine Feministin“. Meinungen werden als Munition missbraucht, und die Spaltung der Gesellschaft nimmt erfolgreich ihren Lauf.








