Subkultur trifft Galerie – Weibliche Street Art Ausstellung erobert Wien
Die Straßen Wiens sind nicht nur Schauplatz für den alltäglichen Verkehr, sondern auch Leinwand für eine vielfältige Kunstform: Street-Art. Nun bricht diese Kunst aus der urbanen Umgebung aus und erobert die Galerie Hartinger im Herzen der Stadt. Unter dem Titel „Comm:unity – a female street art exhibition“, kuratiert von Lena Hartinger & Jakob Kattner, präsentiert der Verein Calle Libre die Werke von sechs herausragenden Künstlerinnen. Ein Schritt, der nicht nur die Grenzen zwischen Subkultur und Hochkultur verschwimmen lässt, sondern auch einen Blick auf die weibliche Perspektive in einem oft männlich dominierten Feld wirft.
Weibliche Kunst im männerdominierten Feld
Die Ausstellung „Comm:unity“ stellt nicht nur die für gewöhnlich in den Straßen beheimatete Streetart in den musealen Kontext, sondern thematisiert vor allem auch die Rolle der Frauen im Street-Art-Diskurs.
Die Auswahl von sechs Künstlerinnen, die in der Galerie Hartinger ausstellen, ist daher keineswegs zufällig. Vielmehr reflektiert sie den Kampf für Gleichberechtigung und weibliche Repräsentation in einem Bereich, der oft von Männern dominiert wird.
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Bei den Künstlerinnen handelt es sich um die Österreicherinnen Frau Isa und Linda Steiner, die Kolumbianerin Ledania, die Indonesierin Yessiow, die Amerikanerin Swoon sowie die Deutsche Jumu, welche wiederum peruanisch-chilenische Wurzeln hat. Diese talentierten Street-Artists sind nicht nur Meisterinnen ihrer Kunst, sondern bilden sozusagen auch eine eigene Gemeinschaft innerhalb der Kunstwelt.
Dabei kämpfen sie alle für Gleichberechtigung und weibliche Repräsentation in der hauptsächlich männlich dominierten Arena der Graffiti-Kunst. Ihre Werke sind daher Ausdruck von Stärke, Mut und Kreativität, und ermutigen, die Street-Art aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Entstanden aus einer Subkultur, angekommen in der Hochkultur
Die Street-Art hat dabei längst schon den Sprung aus der Graffiti-Subkultur in die etablierten Galerien geschafft. Die Ausstellung in der Galerie Hartinger ist ein weiterer Beweis dafür, dass Street-Art eine ernstzunehmende Kunstform ist.
Durch die Verschmelzung von Straße und Leinwand wird diese Kunst zu einem gesellschaftlichen Diskurs, der die Grenzen zwischen Subkultur und Hochkultur aufhebt.
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Unterschiedliche Kulturen, eine „Comm:unity“
Die außergewöhnliche Ausstellung „Comm:unity“ reflektiert die Vielfalt der zeitgenössischen Street-Art-Szene und zeigt, wie unterschiedliche Kulturen zu einer gemeinsamen Gemeinschaft verschmelzen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Wechselwirkung zwischen Subkultur und Hochkultur zu erleben und gemeinsam eine Kunstform zu zelebrieren, die geschickt mit herkömmlichen Annahmen spielt und in der Lage ist, diese in einer Vielzahl an Räumen neu zu denken.
Ab dem 25. April öffnet die Galerie Hartinger ihre Türen für die Ausstellung „Comm:unity – a female street art exhibition“. Tauche ein in die Welt der Street-Art und entdecken die künstlerische Vielfalt und die weibliche Perspektive in diesem faszinierenden Bereich der Kunst.
Eindrücke der Vernissage findest du hier: Comm:unity Vernissage – Ausstellungseröffnung Galerie Hartinger
Titelbild © Michael Bauer
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