Carsharing, Bikesharing, Ridepooling. Geteilte Mobilität – die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen – ist die nachhaltigste Alternative und ein riesiger Schritt Richtung Reduktion der Treibhausgase. Und darüber hinaus auch noch entlastend für die Brieftasche. Teilen, statt Besitzen, lautet die Devise.
Attraktive Städte brauchen integrierte Mobilitätssysteme
Eine der größten Herausforderungen für urbane Räume ist der Umwelt- und Klimaschutz: Um die Reduktionsziele für Treibhausgase zu erreichen und die Grenzwerte für Schadstoffe und Lärm einzuhalten, ist der Umgang mit dem motorisierten Individualverkehr entscheidend.
Hier spielen auch die Faktoren Kapazität und Flächengestaltung hinein: Die Infrastrukturen sind oft für die Spitzenstunden des Berufsverkehrs ausgelegt und werden zu anderen Tageszeiten nicht voll ausgenutzt. Ungenützte Flächen entstehen. Eine andere Problemstelle: die vielen Parkplätze, die benötigt werden. Auch da gehen gestaltbare Flächen verloren, die aber für die Lebensqualität und die Attraktivität von Städten wichtig sind.

© Shutterstock
Carsharing – eine nachhaltige Alternative
Wenn beispielsweise durch umfassendes Carsharing die Zahl der privaten PKWs reduziert wird, können Straßen und Parkplätze anderweitig Verwendung finden. Für CO₂-neutrale Verkehrsmittel wie Fahrräder. Oder sogar für eine andere Nutzung. Zum Beispiel als Grünflächen, Parkanlagen und so weiter.
Der dadurch wegfallende Verkehr bietet die Chance, die Flächen neu zu verteilen und neben dem Individualverkehr und dem öffentlichen Personennahverkehr, auch geteilte Mobilitätsformen zu integrieren. Dazu gehören Car-, Bike- und E-Scooter-Sharing ebenso wie Ridepooling, also die Bündelung einzelner Fahrten in einem Fahrzeug.
Vor allem kann „eine Bikesharing-Flotte verhältnismäßig leicht verschoben werden, um nach Veranstaltungen oder auch in Pandemie-Zeiten den öffentlichen Personennahverkehr zu entlasten. Nachfrageseitig ermöglichen die Dienste den Nutzerinnen und Nutzern, dass sie durch eine App das für sie in diesem Moment passende Fahrzeug erhalten – vom E-Scooter für kurze Besuche bei Freundinnen und Freunden bis hin zum Kleintransporter für Umzüge“, erklärt Konstantin Krauß vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).
Visionäres Mobilitätsunternehmen auf der Überholspur
Einen großen Schritt in diese Richtung macht das estnische Mobilitätsunternehmen Bolt, das Mietfahrzeuge, E-Scooter-Verleih, Mikromobilität, Carsharing und Lieferdienstleistungen über eine App anbietet.
Bolt ist eine europäische Super-App, die 100 Millionen Kunden in 45 Ländern und über 500 Städten in Europa und Afrika hat. Das Unternehmen will den Übergang vom eigenen Auto zur geteilten Mobilität beschleunigen und bietet bessere Alternativen für jeden Anwendungsfall, einschließlich Ride Hailing, geteilte Autos und Roller sowie Lebensmittellieferungen.
Mit einer stadtweiten Kampagne feierte das Mobilitätsunternehmen BOLT gemeinsam mit unserer Kreativagentur WARDA Network den fünften Geburtstag des Fahrtenvermittlers in Österreich und setzt mit flotten Sprüchen wie “Einfacher als Parallelparken“, “I woat net auf die U5.” Oder „Komasaufen“ auf geteilte Mobilität.
©Warda Network
Die Stadt den Menschen zurückzugeben
Die Stadt den Menschen zurückzugeben, ist Ziel des 2013 in Estland gegründeten Unternehmens. Die Erweiterung des Service um Scooter, Carsharing und Essenslieferung in manchen Ländern deutet bereits einen Ausbau des Erfolges an.
„Unser Ziel ist es, geteilte Mobilität erschwinglich und leicht zugänglich zu machen und wir hoffen, dass wir durch solche Kampagnen den privaten Individualverkehr in Städten verringern und noch mehr Menschen erreichen können“, erklärt Farhad Shikhaliyev, Bolt Country Manager Austria.
Nie mehr um 5 Uhr morgens die Mama anrufen — flotte Sprüche im Zeichen der Umwelt
Wir von WARDA freuen uns da natürlich, mit Bolt zusammen daran arbeiten zu dürfen, die Stadt Wien noch etwas lebenswerter zu machen. Mit dieser Kampagne bestätigt sich unser Interesse für zukunftsorientierte Fortbewegungsmöglichkeiten im urbanen Raum. Vor allem diverse Sharing-Modelle und nachhaltige Transportmittel stehen bei uns immer wieder im Fokus.
© Shutterstock
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Microsoft & Co. bieten ein Sprungbrett: Der ISV Cloud Rocket Wettbewerb 2020
In der Entwicklung von Independent-Software-Vendor (ISV) ticken die Uhren ein wenig schneller, denn diese Branche wächst und wächst. Umso wichtiger […]
Pratersauna: Institution des Wiener Nachtlebens
Vom Volk, für’s Volk - der WARDA CLUB GUIDE geht in die zweite Runde. Unser heutiges Objekt der Begierde: Die Pratersauna
Pop Up im Sneak In: Statt illegaler Teigtaschen, illegal gute Teigtaschen
Wenn der Creator Tony Z. Chen, der Koch Calvin Dang und der Wiener Hip-Hop-Dj und Kochenthusiast DJ Mosaken zusammenkommen, ist […]
Immobilienmarkt demokratisiert: Rendity mit erster Anleihe ab 100 €
Mit einem einfachen Zugang zu Immobilien-Investments sorgte Rendity bereits für Aufsehen und konnte mit seinem übersichtlichen und einfachen System über […]
Vom Startup zum Unicorn: Microsoft bietet gratis Webinar
Startups und ISVs haben am 24.02.2021 wieder die Möglichkeit, bei einem 60-minütigen Webinar einen Einblick in die Arbeit mit Microsoft […]
Hitlergruß auf Anti-Corona-Demo: Polizei sieht weg
Neben der Debatte um die Auflösung der Demonstration und deren Zuständigkeit veröffentlichte nun das Netzwerk freier FotojournalistInnen Presseservice Wien ein […]








