Carsharing, Bikesharing, Ridepooling. Geteilte Mobilität – die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen – ist die nachhaltigste Alternative und ein riesiger Schritt Richtung Reduktion der Treibhausgase. Und darüber hinaus auch noch entlastend für die Brieftasche. Teilen, statt Besitzen, lautet die Devise.
Attraktive Städte brauchen integrierte Mobilitätssysteme
Eine der größten Herausforderungen für urbane Räume ist der Umwelt- und Klimaschutz: Um die Reduktionsziele für Treibhausgase zu erreichen und die Grenzwerte für Schadstoffe und Lärm einzuhalten, ist der Umgang mit dem motorisierten Individualverkehr entscheidend.
Hier spielen auch die Faktoren Kapazität und Flächengestaltung hinein: Die Infrastrukturen sind oft für die Spitzenstunden des Berufsverkehrs ausgelegt und werden zu anderen Tageszeiten nicht voll ausgenutzt. Ungenützte Flächen entstehen. Eine andere Problemstelle: die vielen Parkplätze, die benötigt werden. Auch da gehen gestaltbare Flächen verloren, die aber für die Lebensqualität und die Attraktivität von Städten wichtig sind.
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Carsharing – eine nachhaltige Alternative
Wenn beispielsweise durch umfassendes Carsharing die Zahl der privaten PKWs reduziert wird, können Straßen und Parkplätze anderweitig Verwendung finden. Für CO₂-neutrale Verkehrsmittel wie Fahrräder. Oder sogar für eine andere Nutzung. Zum Beispiel als Grünflächen, Parkanlagen und so weiter.
Der dadurch wegfallende Verkehr bietet die Chance, die Flächen neu zu verteilen und neben dem Individualverkehr und dem öffentlichen Personennahverkehr, auch geteilte Mobilitätsformen zu integrieren. Dazu gehören Car-, Bike- und E-Scooter-Sharing ebenso wie Ridepooling, also die Bündelung einzelner Fahrten in einem Fahrzeug.
Vor allem kann „eine Bikesharing-Flotte verhältnismäßig leicht verschoben werden, um nach Veranstaltungen oder auch in Pandemie-Zeiten den öffentlichen Personennahverkehr zu entlasten. Nachfrageseitig ermöglichen die Dienste den Nutzerinnen und Nutzern, dass sie durch eine App das für sie in diesem Moment passende Fahrzeug erhalten – vom E-Scooter für kurze Besuche bei Freundinnen und Freunden bis hin zum Kleintransporter für Umzüge“, erklärt Konstantin Krauß vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).
Visionäres Mobilitätsunternehmen auf der Überholspur
Einen großen Schritt in diese Richtung macht das estnische Mobilitätsunternehmen Bolt, das Mietfahrzeuge, E-Scooter-Verleih, Mikromobilität, Carsharing und Lieferdienstleistungen über eine App anbietet.
Bolt ist eine europäische Super-App, die 100 Millionen Kunden in 45 Ländern und über 500 Städten in Europa und Afrika hat. Das Unternehmen will den Übergang vom eigenen Auto zur geteilten Mobilität beschleunigen und bietet bessere Alternativen für jeden Anwendungsfall, einschließlich Ride Hailing, geteilte Autos und Roller sowie Lebensmittellieferungen.
Mit einer stadtweiten Kampagne feierte das Mobilitätsunternehmen BOLT gemeinsam mit unserer Kreativagentur WARDA Network den fünften Geburtstag des Fahrtenvermittlers in Österreich und setzt mit flotten Sprüchen wie “Einfacher als Parallelparken“, “I woat net auf die U5.” Oder „Komasaufen“ auf geteilte Mobilität.
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Die Stadt den Menschen zurückzugeben
Die Stadt den Menschen zurückzugeben, ist Ziel des 2013 in Estland gegründeten Unternehmens. Die Erweiterung des Service um Scooter, Carsharing und Essenslieferung in manchen Ländern deutet bereits einen Ausbau des Erfolges an.
„Unser Ziel ist es, geteilte Mobilität erschwinglich und leicht zugänglich zu machen und wir hoffen, dass wir durch solche Kampagnen den privaten Individualverkehr in Städten verringern und noch mehr Menschen erreichen können“, erklärt Farhad Shikhaliyev, Bolt Country Manager Austria.
Nie mehr um 5 Uhr morgens die Mama anrufen — flotte Sprüche im Zeichen der Umwelt
Wir von WARDA freuen uns da natürlich, mit Bolt zusammen daran arbeiten zu dürfen, die Stadt Wien noch etwas lebenswerter zu machen. Mit dieser Kampagne bestätigt sich unser Interesse für zukunftsorientierte Fortbewegungsmöglichkeiten im urbanen Raum. Vor allem diverse Sharing-Modelle und nachhaltige Transportmittel stehen bei uns immer wieder im Fokus.
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