Während einer Amtshandlung erhob sich der Angezeigte und ließ „einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab“, wie es im Tweet der LPD Wien geschrieben steht. 500 € Strafe für den seitens der Polizei als unkooperativ bezeichneten Parkbanksitzer – da ist wohl jemand stinkig.
In der Strafverfügung lautet der Vorwurf: „Sie haben den öffentlichen Anstand verletzt, indem Sie vor den Polizeibeamten laut einen Darmwind haben entweichen lassen.“ Ersatzweise dürfte der Angezeigte auch per Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen seine Tat absitzen.
Während der Maßnahmen gegen das Coronavirus hat sich die Polizei bereits durch hohe und übertrieben Strafverfügungen unbeliebt gemacht und unseres Erachtens nach sind sie auch hier wieder mal über das Ziel hinausgeschossen. Ein Furz ist immerhin ein normaler Vorgang. Ob man den nun provokant vollzieht oder es einem entweicht, 500 € sind vollkommen übertrieben.
Die Strafverfügung kann angefochten werden, andernfalls muss der Angezeigte jetzt wohl nachträglich die Arschbacken zusammenkneifen und da durch.
blickte die Beamten an und ließ offenbar in voller Absicht einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab. Und anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern. (2/2)
— POLIZEI WIEN (@LPDWien) June 16, 2020
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Smartphone-Denkstörung: unterbrochene Denkleistung trotz Flugmodus
Manfred Spitzer mit erschreckender Erkenntnis: Smartphones unterbrechen die Denkleistung der Menschen selbst dann, wenn sie ausgeschaltet sind.
Puppy Yoga: Tierquälerei als Trendsport
Neuer Trend, der als Tierquälerei durchgeht: Puppy Yoga. Warum die Yogastunde mit Hunden den Vierbeinern nicht guttut, liest du hier.
"Die Anatomie eines Falls" mit Sandra Hüller
Ein tragischer Mord, eine Verdächtigte, ein einziger Zeuge. Ein fulminantes Drama, in dem Beziehungen zwischen Mutter, Sohn und Ehemann infrage […]
Femizide: Buch zeigt die Auswüchse von Frauenhass als strukturelles Problem
Keine Woche ohne einen Bericht in den Medien über einen weiteren Frauenmord. Wobei sich die Gewalt, die Brutalität und der […]
Sorry not sorry: Warum sich Kurz nicht entschuldigen kann
Van der Bellen tut es. Rudi Anschober tut es. Sogar Boris Johnson hat es schon geschafft: So schwer kann eine Entschuldigung also wirklich nicht sein. Nur für unseren Lieblingskanzler scheint dieses kleine Wort undenkbar. Aber woran liegt das eigentlich? Wir verraten dir, warum da mehr dahintersteckt als jahrelanges Rhetoriktraining.
Survival of the Thickest: herzergreifende Netflix-Comedy mit Michelle Buteau
Der gefeierte Comedy-Star Michelle Buteau zeigt mit "Survival of the Thickest" eine typische Serie, die dennoch sehenswert ist.








