Bereits ohne das Spiel Call of Duty Black Ops: Cold War miteinzubeziehen, ist der 200 Millionen Dollar Bonus für den CEO von Activision Blizzard eine bodenlose Frechheit. Zudem kündigte das Unternehmen in derselben Woche 50 Mitarbeiter. In Hinblick auf Server und Spielentwicklung bekommt diese Meldung aber einen deutlich bittereren Beigeschmack.
Der vielseits in Kritik stehende CEO Bobby Kotick zahlte sich selbst 200 Millionen Dollar an Bonus. Dies sorgte zum wiederholten Male für Verärgerung bei den Investoren. Aber nicht nur die sind sauer. Denn auch die Gaming-Community ist alles andere als erfreut. In Hinblick auf die Serverprobleme und Bugs im Spiel Call of Duty gleicht das einem frechen Nackenschlag.
70 € plus Ingame-Käufe. Da lässt sich schon einiges mit dem im September erschienenen Spiel verdienen. Doch wie sollte es anders sein, war das Game von Beginn an mit Bugs gespickt. Neben diesen kam es auch immer wieder zu Serverproblemen, was vor allem bei den Spieler*innen von Black Ops Cold War für ordentlich Frust sorgte – bis heute sind die Fehler noch nicht vollständig ausgemärzt. Das Free to Play Warzone war ebenso betroffen – hierfür mussten die Gamer aber immerhin nichts bezahlen.
Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen: 50 Mitarbeiter*innen wurden gekündigt. Abgespeist mit einer Abfindung von drei Monatsgehältern und einem 200-Dollar-Gutschein (!) für den Activision Blizzard Store. Sicher ist nur, dass sie sich davon bei der Fülle an Bugs nicht das Spiel Call of Duty Black Ops: Cold War holen.
Titelbild Credits: Activision Blizzard
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