Corona-Demo in Salzburg: gilt dieser Aufruf als aktive Sterbehilfe?
Mit Bezugnahme auf das VfG-Urteil und bewusst provokant müssen wir wieder einmal berichten, dass Menschen fröhlich tanzend aneinandergereiht eine Demonstration veranstaltet haben. Als Leckerbissen dieser Veranstaltung hielt auch Frau Dr. Konstantina Rösch eine flammende Rede – Hust.
„Was mich ganz besonders freut, ist, dass ihr so nah beieinander stehts.“ Mit diesen Worten beginnt die Aufzeichnung des Presseservice Wien. Diese Worte stammen aus dem Mund einer Ärztin. Inmitten einer Pandemie wohlgemerkt. Darf man das denn überhaupt nach § 78 StGB („Verleiten“ zum Suizid) und vor allem als Ärztin. Schmäh beiseite.
Dr:in Konstantina Rösch greift in einer Rede in #Salzburg die einzigen Personen in Blickweite an, die einen MNS tragen – ausgerechnet zwei Journalist:innen.
Wegen einer Rede bei einer Corona-Demonstration wurde Rösch im Sommer von ihrer Arbeitgeberin, dem UK Graz, suspendiert. pic.twitter.com/EzV5x1IwiD— Presse Service Wien (@PresseWien) December 14, 2020
Kein Einschreiten der Beamten
Ein absurdes Schauspiel. In Reih und Glied tanzen die DemonstrantInnen ohne Masken. In Zeiten wie diesen auch sehr fragwürdig, weshalb es hier kein Einschreiten der Beamten gibt. Immerhin stehen Verordnungen fest, die genau solch ein Verhalten unterbinden sollen.
Laut Presseservice sollen rund 800 Demonstranten teilgenommen haben.
Etwa 800 Menschen nahmen an einer verschwörungsideologischen #Corona-Demonstration in #Salzburg teil. Die Teilnehmer:innen trugen keinen MNS und hielten sich nicht an den Mindestabstand. Die Polizei schritt zu keinem Zeitpunkt ein. Ein ausführlicher Bericht folgt in kürze. pic.twitter.com/A1OSaYLmzb
— Presse Service Wien (@PresseWien) December 13, 2020
Titelbild Credits: Presseservice Wien
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Tschernobyl-Hunde: genetisch revolutionäre Veränderungen?
Was hat es mit den genetischen Veränderungen, die streunende Hunde rund um das zerstörte Kernkraftwerk Tschernobyl aufweisen auf sich?
Wlazny aka Marco Pogo vs Milborn: Vom scheinbaren Spaßinterview zur Glanztat
Die österreichische Bundespräsidentschaftswahl steht vor der Tür. Einer der Kandidaten ist Dr. Dominik Wlazny, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Marco […]
Bundesweite Razzia gegen „Pedo Hunter"
Am Freitag, dem 21. März, wurden von der Polizei bundesweite Razzien durchgeführt. Der Verdacht auf Mord und mehrere Anschläge auf […]
Gegen Impfung und Tests: Unternehmen outen eigene Verstöße
Nach wie vor widersetzen sich gewisse Gruppen gegen Maßnahmen und Verordnungen. Nun erscheint mit animap ein Online-Verzeichnis, das Österreichische Unternehmen […]
No Sex: Arte-Doku über das Leben in Keuschheit
Leben ohne Sex? Eine sehenswerte ARTE-Doku gewährt tiefe Einblicke in das Phänomen Keuschheit. Einblicke der eher ungewöhnlichen Art.
Reden wir mal Tacheles - warum der Weltfrauentag bitter notwendig ist
Heute ist es wieder mal soweit – internationaler Weltfrauentag. Schon wieder. Ist der wirklich nötig? Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert, Frauen sind emanzipiert und gleichberechtigt – naja, fast – und wählen dürfen sie auch schon. Und das bisschen Unterschied im Gehalt, was macht das schon? Ich bin überzeugt, dass nicht wenige Menschen so darüber denken. Und das ist einfach falsch. Ja, wir leben im 21. Jahrhundert, aber von einer gerechten Welt in Bezug auf Frauenthemen sind wir noch weit entfernt. Ein paar Beispiele gefällig? Bitte sehr:







