Bist du ein absoluter Musik-Geek und möchtest erfahren, wer heuer den Amadeus Austrian Music Awards gewonnen hat? Dann bist du bei uns richtig! Wir haben für dich alle Sieger*innen 2023 auf einen Blick zusammengefasst. Rund um den AAMA gibt es jedes Jahr, aber auch eine Kontroverse bezüglich der Abstimmungsmodalität. Für den Fall, dass sie jemand fragt, warum das so ist. Hier eine kurze Erklärung, alle Gewinner*innen findet ihr darunter.
Abstimmungsmodalität aus der Hölle
Die Nominierungen für die Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien Band, Künstler*in, Album und Song basieren sowohl auf der Wertung der Jury als auch auf den Verkaufszahlen im Jahr vor der Preisverleihung. Dabei werden die Daten der Austria Top 40 Verkaufscharts von GfK Entertainment verwendet. Beide Wertungen zählen zu gleichen Teilen. Die Top 7 der Bands, Künstler und Künstlerinnen und die Top 5 der Alben und Songs aus diesem Ranking werden nominiert.
Achtung, jetzt wirds spannend: Aus den Nominierten wird der oder die Gewinner*in durch eine Kombination aus Publikums-Onlinevoting und Juryvoting ermittelt, wobei beide Votings wieder zu gleichen Teilen gewichtet werden.
Für die Genre-Kategorien wird der Bestseller des jeweiligen Genres direkt nominiert. Daneben werden vier weitere Nominierungen von den Genre-Jurymitgliedern gewählt. Ist das schon Freunderlwirtschaft? Der oder die Gewinner*in wird dann auch hier durch eine Kombination aus Publikums-Onlinevoting und Juryvoting ermittelt.
In der Kategorie Liveact kommen die Nominierungen zu gleichen Teilen aus der Jurywertung und den Ticketverkäufen des Vorjahres. Künstler*innen müssen zusätzlich in diesem Jahr mindestens drei Liveauftritte absolviert haben. Die fünf Künstler*innen mit dem höchsten Ergebnis werden anschließend nominiert. Dann folgt wieder Juryvoting X Publikums-Onlinevoting.
In den Kategorien Best Video und Songwriter werden jeweils fünf Musikvideos bzw. Songwriter von Fachjurys nominiert. Gewinnen kann man dann hier auch wieder nur durch das Publikums-Onlinevoting X Juryvoting. Das Best-engineered-Album wird vom Fachverband der Film- und Musikindustrie in der Wirtschaftskammer ermittelt. So gut, so kompliziert! Fall du jetzt verwirrt bist, dann willkommen in Österreich.
Amadeus Austrian Music Awards 2023 – die Gewinner*innen
Die 23. Ausgabe der Veranstaltung wurde von Nina Hochrainer (FM4) und Philipp Hansa (Ö3) moderiert und im Volkstheater aufgezeichnet. Die Preisverleihung in 14 Kategorien wurde vom ORF übertragen. Für die Show waren etliche Live-Acts als Abendprogramm auf der Bühne. Für alle Interessierten, hier ein Überblick:
Alle Achtung, Edmund, Nockis, Poxrucker Sisters feat. Katharina Straßer, Wanda, Oskar Haag, Yasmo & die Klangkantine, Bex, Kitana, Mira Lu Kovacs und W1ze, AnJosef, Esther Graf, Pia Maria, Pippa und Rian.
Song des Jahres
LUM!X feat. Pia Maria – „Halo“
Album des Jahres
Wanda mit „Wanda“
Amadeus Austrian Music Awards Songwriterinnen 2023
Poxrucker Sisters – „Sie“ | Text & Komposition: Magdalena, Christina und Stefanie Poxrucker
Liveact des Jahres
Ja, für Wanda gabs gleich mehrere Preise zum Abholen.
Amadeus Austrian Music Awards: FM4-Award
Oskar Haag! Über sein aktuelles Album „Teenage Lullabies“ haben wir bereits hier berichtet.
Alternative
Voodoo Jürgens
Electronic / Dance
LUM!X feat. Pia Maria. Das Duo konnte eine Doppelauszeichnung einheimsen.
Hard & Heavy beim Amadeus Austrian Music Awards
Belphegor
Hip-Hop / Urban
RAF Camora & Bonez MC wurden wieder mit einem Amadeus Music Award zwangsbeglückt?
Jazz/ World/ Blues
Shake Stew
Pop / Rock
Josh
Schlager / Volksmusik
Melissa Naschenweng
Tonstudiopreis Best Sound durch die Fachjury des Amadeus Austrian Music Awards
„Irgendwas mit Dreißig“, Lemo
Recording: Markus Moldan, David Bronner
Mix: Dietz Tinhof, David Bronner
Mastering: Martin Scheer
Künstlerische Produktion: David Bronner, Lukas Hillebrand
Karl Ratzer für sein Lebenswerk ausgezeichnet
Titelbild © Shutterstock
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