Eltern schwören darauf, doch einmal ausgezogen ist die Praxis schnell vergessen: Die Rede ist vom morgendlichen Betten machen. Aber zahlen sich die extra Minuten in der Früh wirklich aus? Hier ist die Antwort!
Wer kennt’s nicht: Der Wecker läutet viel zu früh und der Traum vom gemachten Bett rückt plötzlich in die Abyss. Aber wie schon Navy-Seal William McRaven wusste: „Wenn ihr die Welt verändern wollt, müsst ihr damit anfangen, euer Bett zu machen!“ Tatsächlich ist es nämlich nicht nur das einfache Aufschütteln der Bettwäsche, sondern das morgendliche Ritual und nicht zuletzt das Ordnungsgefühl, das euer Leben verändern soll. Wir sind dem nachgegangen!
Der Nachteil liegt im Winzigen
Die Debatte „Betten machen — Ja oder nein?“ ist nicht nur uralt, sondern noch immer aktuell. Aber kann ein gemachtes Bett wirklich ungesund oder gar schädlich sein? Kritiker*innen und Anti-Bettmacher*innen sehen das Problem in etwas ganz Kleinem: der Hausstaubmilbe. Schlecht durchlüftete und eng verpackte Betten dienen den lästigen Mitbewohnern als ideales Zuhause — eine Qual für alle Allergiker*innen. Aber es gibt eine ganz einfache Lösung: Wird das Bett nicht direkt nach dem Aufstehen gemacht, bleibt nicht genug Feuchtigkeit in den Laken und die Milben verschwinden. Schach matt!

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Deshalb solltest du dein Bett machen
Mit den Milben aus dem Weg, bleiben nur die altbekannten Ausreden, die gegen ein gemachtes Bett sprechen: „Am Abend wird’s sowieso wieder messy“, „Ich seh mein Bett den ganzen Tag über nicht“ und „Bett machen ist reine Zeitverschwendung“. Auch wenn das alles vielleicht mehr oder weniger stimmen mag, bereichert eine geordnete Schlafstätte dein Leben um viele Faktoren. Hier einige unserer Lieblingsgründe:
- Das Aufschütteln der Decken und Pölster entfernt oberflächlichen Staub. Dein Bett bleibt nicht nur sauber, sondern riecht auch länger frisch.
- Das ist aber nicht der einzige Vorteil vom durch-shaken. Naturfasern und Daunen behalten dadurch ihre Form und nervige Klumpen entstehen gar nicht erst!
- Besonders in Single-Wohnungen oder WG-Zimmern bestärkt ein gemachtes Bett den Übergang vom Nacht- zum Tag-Modus. Wenn du ständig mit einem frisch-eingelegenen Bett konfrontiert bist, wirkt das nachmittägliche Prokrastinieren viel einladender.
- Ob man es will oder nicht, das Bett wird oft zur Couch. Ist das Bett ungemacht, lädst du den Schmutz auf deiner Kleidung direkt in deine Laken. Eine Tagesdecke macht hier die Welt aus!
- Ein gemachtes Bett vermittelt ein Gefühl von Ordnung und Aufgeräumtheit. Und wie das japanische Sprichwort richtig besagt: Die Unordnung im Zimmer entspricht irgendwann der Unordnung im Herzen.

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Aber wie geht’s nun richtig?
- Aus dem Bett kommen ist hier selbsterklärend, verdient aber trotzdem Punkt 1. Vergiss nicht, dir den Wecker 10 Minuten früher zu stellen, um durch den Extra-Step in deiner Morgen-Routine nicht in Stress zu verfallen. Ein stressfreier Tag wird so garantiert!
- Fenster auf! Die Frischluft wird nicht nur dich aufwecken, sondern dein Bett kann so richtig auslüften. Je nach Motivation kannst du sogar die Bettdecke aus dem Fenster hängen.
- Dann kannst du dein Bett ausschütteln, fluffen, falten, ganz wie es dir am liebsten ist.
- Am Ende noch eine Tagesdecke drauf und voilà — spätestens jetzt sollte das neue Lebensgefühl kicken!
Und die Bettwäsche?
Bleibt nur noch die Frage aller Fragen: Wie oft gehört die Bettwäsche jetzt eigentlich WIRKLICH gewaschen? Expert*innen raten, zwischen Waschdurchgängen maximal zwei Wochen zu warten. Wer’s mindestens einmal gemacht hat, weiß aber, wie lästig die Aufgabe ist. Darum unser Tipp: Stress dich nicht zu sehr und nimm dir mindestens einmal im Monat ganz in Ruhe die Zeit, alles durchzuwaschen.
Jetzt liegt die Wahl bei dir. Egal ob du Team Betten-machen oder Team 10-Minuten-länger-schlafen bist — wir wünschen dir einen gute Nacht und süße Träume!
Titelbild © Lina Kivaka via Pexels
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