Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach? Für diesen Verdächtigen galt genau das Gegenteil. Er wurde dabei gefilmt, wie er einen Vogel für seine sexuelle Befriedigung missbrauchte. Ein Mann aus Sunderland, England hat vor Gericht zugegeben, dass er eine Möwe gefangen hatte, um damit zu masturbieren. David Lee kniete dabei und sah sich Pornos auf seinem Handy an, während er den Vogel festhielt, um mit ihm sexuelle Handlung an sich selbst durchzuführen. Der 40-jährige Lee gab an, der Möwe unnötiges Leid zugefügt zu haben.
„Bizarr“ war noch eine milde Umschreibung, die der Richter beim genannten Ereignis als Wortwahl benutzte. Denn die vor Gericht gezeigten Videos einer Überwachungskamera aus einer Nebenstraße in Sunderland waren mehr als verstörend. Lesley Burgess, die Anklägerin, sagte dem Gericht, dass Lee einen Vogel gejagt hatte, bevor er eine kleinere verletzte Möwe aufhob und sich dabei Videos auf seinem Handy ansah. Weiter ist auf den Überwachungsaufnahmen zusehen, wie Lee den Vogel zwischen seinen Beinen hält und sich dabei selbst befriedigt. Als er fertig war, zog er seine Hose hoch und gab dem Vogel einen „kleinen Tritt“.
Tierleid nur um zu masturbieren?
Lee wurde in einem nahe gelegenen Imbiss verhaftet und sagte bei der Polizei, er habe die Möwe aufgehoben, weil er dachte, sie sei verletzt. Danach hätte er auf seinem Handy nachgesehen, was er tun sollte. Aber anstatt nach einer Telefonnummer für einen Tierarzt zu suchen, wie er behauptete, stellten Polizeikontrollen fest, dass sich Lee tatsächlich Pornoseiten angesehen hatte. Überwachungskameras überführen den Tierschänder bei der Tat. Er hatte das arme Tier zum Masturbieren missbraucht.
Die Anklage gegen Lee lief darauf hinaus, dass er dem armen Vogel durch seine Handlungen und dem Masturbieren unnötiges Leid zugefügt hatte. Annalisa Moscardini, seine Verteidigerin, betont, dass Lee schon lange mit „psychischen Erkrankungen“ zu kämpfen hat. Daher wurde von der Verteidigung ein psychiatrisches Gutachten beantragt. Das zuständige Gericht vertagte daraufhin den Fall. Der Fall erregte sowohl national als auch internationales großes Aufsehen.
Der Vorsitzende des Gerichts, Fay Gilbert, sagte zu Lee: „Das Wort ‚bizarr‘ wurde mehr als einmal verwendet. Ich muss sagen, dass es sich um einen der ungewöhnlichsten Fälle handelt, mit dem wir konfrontiert wurden.“
Sunderland man ‘watched porn as he masturbated over captured seagull’
David Lee, 40, from Roker Avenue, Sunderland, admitted causing unnecessary suffering to a herring gull at 1am last August 17. pic.twitter.com/9EVSaHjC68— U.K Regional Crime. Undecided voter. (@Harley_Tory) April 25, 2023
Aufgrund der Schwere und der Auffälligkeit der Tat müsse man unbedingt zuerst das psychiatrische Gutachten vor dem nächsten Verhandlungstag abwarten. Denn dass an dieser Methode zum Masturbieren nicht normal sei, ist wohl offensichtlich. Noch vor dem psychiatrischen Gutachten haben die Ankläger*innen für David Lee eine Anordnung beantragt, die ihn grundsätzlich daran hindert, Tiere zu besitzen.
Du willst dich selbst befriedigen, ohne dabei unnötiges Tierleid hervorzurufen? Hier haben wir eine Liste an Masturbations-Methoden für Männer, die keinen Schaden, sondern ausschließlich Freude verursachen.
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