Hand aufs Herz: Der Wiener Winter ist oft eine graue Suppe, die sich wie eine schwere Decke über deine Laune legt. Die beste Medizin dagegen? Raus aus der City, rauf auf den Berg! Glaub uns, schon 300 Höhenmeter weiter oben schaut die Welt ganz anders aus. Wir haben für dich drei Routen gescoutet, die auch bei Kälte Spaß machen und dir den ultimativen Insta-Faktor liefern.
Vergiss das Fitnessstudio. Die wahre „Leg Day“-Challenge wartet im Wienerwald. Aber keine Sorge, wir schicken dich nicht auf eine Expedition zum Nordpol. Diese Wanderungen sind machbar, wunderschön und bieten dir genau die Dosis „Natur pur“, die du brauchst, um am Montag im Büro nicht durchzudrehen.
Schnür die Boots (oder festen Sneaker), füll die Thermoskanne mit Tee (oder Glühwein, wir urteilen nicht), pack dir eine Jause ein und los geht’s!
1. Der Klassiker: Stadtwanderweg 1 (Nussdorf & Kahlenberg)
Das ist die Route für alle, die „Natur“ wollen, aber die Zivilisation nicht ganz verlassen möchten. Du startest gemütlich bei der Endstation der Linie D und arbeitest dich durch die Weinberge hoch.
- Der Vibe: Imperiale Ausblicke. Nirgendwo sonst liegt dir Wien so perfekt zu Füßen wie am Stefaniewarte-Aussichtspunkt. Im Winter sind die Weinberge kahl, aber die Aussicht ist oft klarer als im Sommer.
- Die Route: Von Nussdorf über den Beethovengang rauf zum Kahlenberg und über den Nussberg wieder runter. Dauert ca. 3,5 bis 4 Stunden.
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2. Für die Optik: Der Husarentempel in Mödling
Ein Tempel wie in Athen, aber mitten im österreichischen Wald? Fast! Der Husarentempel ist zwar „nur“ ein klassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert (errichtet für die Helden der Schlacht bei Aspern), liefert dir aber trotzdem die ultimativen Greek-Vibes für dein Fotoalbum.
- Der Vibe: Erhaben und historisch. Der weiße Bau leuchtet förmlich aus dem Wald heraus. Von dort oben hast du einen genialen Blick über das Wiener Becken bis zum Leithagebirge.
- Die Route: Start ist in Mödling (super mit der S-Bahn erreichbar). Von dort geht’s knackig bergauf durch den Föhrenwald (Anninger-Gebiet). Der Weg ist nicht zu lang (ca. 2-3 Stunden Rundweg), aber du spürst die Höhenmeter in den Waden.
3. Das Weitblick-Wunder: Perchtoldsdorfer Heide
Wenn du das Gefühl von „Weite“ brauchst, ist die Heide dein Place-to-be. Hier fühlt es sich fast ein bisschen an wie in der Steppe – nur halt mit Blick auf den 23. Bezirk.
- Der Vibe: Goldene Gräser, knorrige Föhren und ganz viel Himmel. Besonders an sonnigen Wintertagen ist das Licht hier magisch. Perfekt, um den Kopf freizukriegen.
- Die Route: Vom Marktplatz Perchtoldsdorf rauf auf die Heide und weiter zur Franz-Ferdinand-Hütte. Die Wege sind breit und auch bei Matschwetter meist gut begehbar.
Unser Fazit
Du musst nicht weit fahren, um dem Grau zu entkommen. Oft reicht eine kurze Fahrt mit der Bim oder S-Bahn, und du bist in einer anderen Welt. Also: Runter von der Couch, rein in die Natur! Dein zukünftiges Ich (und dein Instagram-Feed) werden es dir danken.
Bilder © Shutterstock
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