3 österreichische Newcomer Bands, die man unbedingt kennen sollte!
Wir alle kennen WANDA und Bilderbuch, aber welche Bands hat Österreich abseits von ihnen zu bieten? Hier drei coole „made in austria“ Bands, die ihr unbedingt kennen und lieben solltet.
Regionalität ist gerade nicht nur bei Lebensmitteln im Trend, auch die Musikindustrie wird mit österreichischen Newcomern aufgemischt. Diese 3 Bands kommen alle aus Österreich und erobern hoffentlich ganz schnell die Charts!
At Pavillon
„Treffen-wir-uns-um-16-Uhr-at-Pavillon?“ ist wohl der treffendste Satz um die Gründung der Band auf den Punkt zu bringen. Der Pavillon im Türkenschanz-Park ist nicht nur ein wichtiger Ort der Bandgründung, sondern diente schlussendlich auch der Namensfindung. Durch gemeinsame Freunde und das Internet fand sich die Band und so entstand 2014 ihr gemeinsames Baby: At Pavillon.
Auf der Bühne treten sie mit abgestimmten Bühnenoutfits einheitlich als Team auf, alle vier tragen bunte Blumenhemden, zwecks des Mannschaftscharakters. At Pavillon sind „laut“, erinnern ein Bisschen an die 80ies und ihre Songs laden zum Mittanzen ein, doch die Texte sind tiefgründiger als die Musik es am Anfang erahnen lässt. Ihr Song „Disco Demolition Night“ klingt nicht nur funky, sondern ist auch ein Aufruf für Individualität und Selbstbestimmung. Ganz nach dem Motto: Jeder soll leben und lieben wie er oder sie es möchte.
Mwita, der Sänger der Band, schreibt die Songs teilweise sehr autobiographisch und verarbeitet mit seinen Texten Dinge, die ihn in seinem Leben begleitet haben, zum Beispiel alltägliche Probleme als schwarzer Mann in einer weißen Gesellschaft, die Geschichte seiner tansanischen Abstammung und schlussendlich auch der Suche nach der eigenen Identität. Auf ein Debütalbum müssen wir leider noch ein bisschen warten, aber wer sich nicht länger gedulden kann – wie ich zum Beispiel – der sollte unbedingt dem Waves Festival am 30.9 einen Besuch abstatten, denn dort kann man die Jungs von „At Pavillon“ live bestaunen.
FAMP
Nimmt man vier Mittzwanziger, mischt ein bisschen Popmusik dazu und elf Jahre an Bandgeschichte, entsteht oftmals eine ganz coole Band. Im Fall von FAMP ist es aber mehr als nur „ganz cool“, sondern richtig fett. Eine Bandgeschichte wie viele andere auch, vier Freunde, die sich schon irgendwie immer kennen, mit einer gemeinsamen Leidenschaft, der Musik. Begonnen hat alles mit einem Singstar-Mikrofon in einem Kinderzimmer in Wolkersdorf und ging weiter mit Auftritten am Nova Rock, in Dunkirk und bei Circus HalliGalli, auch Support für Stereophonics und die Killerpilze haben sie gespielt. Und jetzt?
Die einst eher rockige Band schlägt jetzt mit dem fortschreitenden Alter und zwei veröffentlichten Alben sanftere Töne an. Ihre neue Single „Heart in a Hurry“ eröffnet ein neues Kapitel für die Band und ist die erste EP ihrer geplanten Triologie „TIDE“. Die neue Single klingt melancholisch und macht sich den Umgang mit Verlust und Abschied zum zentralen Thema. Es hört sich nach einem Neuanfang an, einen Grundblues, den die ganze Band einheitlich, aber auch jeder auf seine eigene Weise verkörpert. Ihr neues Video schließt daran perfekt an, ein übergroßes Bett, einem viel zu attraktiven Pärchen und geilen Landschaftsaufnahmen.
Das Gesamtpaket bei dieser Band stimmt einfach und die neue Single lässt sich auf noch weitere Releases freuen! Bock bekommen FAMP live zu hören? Dann haltet euch den 3.10. frei, denn da spielt der Sänger Philipp ein Soloset im 25hours Hotel.
HUNGER
Möchte man HUNGER in einem Satz beschreiben, dann trifft „österreichischer Export der Extraklasse“ es wohl am besten. Hunger beweist, dass man es auch als Band aus einem kleinen Land wie Österreich international schaffen kann.
Drei Freunde aus Kindheitstagen gründeten die Band vor 2 ½ Jahren. Lucas, Johannes und Daniel wussten schon früh, dass sie einmal zusammen Musik machen möchten. Alle drei waren dann aber über Jahre hinweg in andere musikalische Projekten verwickelt, fanden schlussendlich aber doch zusammen. Der anfängliche Plan ausschließlich Filmmusik zu machen, wurde bald über den Haufen geworfen, da die Band merkte, wie viel Spaß es ihnen machte eine Liveband zu sein. Jedoch blieben sie sich selbst treu, denn ihre Musik ist immer noch genau das, was sie von Beginn an wollten, Musik, die Bilder kreiert.
Und obwohl sie jetzt öfter als Liveact unterwegs sind, der auch quer durch Europa tourt und Auftritte in Amerika hat, so kann man einen ihrer Songs wie ursprünglich geplant auch als Filmmusik hören. Sagt euch der Netfilxklassiker „13 reasons why“ (deutsch: „Tote Mädchen lügen nicht“) etwas? Genau in dieser Serie wird nämlich der Song „Amused“ von ihnen gefeatured!
Ihre Musikvideos unterstreichen nicht nur die Message ihrer Songs, sondern zeigen auch, dass Musik als Gesamtkonzept funktioniert. HUNGER ist anders, hört sich aber trotzdem nach etwas Bekanntem und Vertrautem an. Man sei gespannt auf mehr, denn in ihrem Fall wird da noch viel kommen.
Wollt ihr HUNGER live erleben? Dann ist das Waves-Festival ein Pflichttermin, denn nicht nur At Pavillon, sondern auch Hunger werden dort spielen.
Da wir euch nicht nur richtig coole nationale Bands vorstellen, sondern sie euch auch live erleben lassen wollen, verlosen wir 1x 2 Tickets für das Waves Festival in Wien!
Markiere einen Freund, den du auf das Waves Festival Wien mitnehmen willst und du nimmst an der Verlosung teil!
Titelbild Credits: Pexels
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Heiß auf Wiener Weihnachtsmärkte
Wer läuft nicht gerne durch eine Stadt, wo der kalte – für Wien typische – Wind sich tief, bis in die Knochen hineinbohrt? Wer zittert nicht gerne bei 4 Grad Celsius bei dem Versuch eine Zigarette zu rauchen? Aber am Ende raucht sich die Tschick, dem Winde sei Dank, eh von allein. Gelobt sei das nun offiziell eingetretene, absolute Rauchverbot!
FPÖ mit peinlichem Auftritt #TuEsFürMich: Angeblicher Skandal
Der Bundespräsident Van der Bellen besitzt einen Terminkalender und trifft sich mit Bundeskanzler Kurz. Das ist die Bombe, die man […]
Esco Instrumentals präsentiert sein Produceralbum „Annunaki“
Esco Instrumentals aus Salzburg präsentiert uns sein Producer-Tape „Anunnaki“. Für das musikalische Setting und beim Artwork hat sich der Producer […]
30 Jahre Pride & ESC-Glitzer: Warum Wien 2026 das bunteste Jahr aller Zeiten wird
Wien, wir müssen reden. Wenn du dachtest, dein Terminkalender sei voll, dann hast du die Rechnung ohne 2026 gemacht. Dieses […]
Nana Forest: nach über 400 Cover-Auftritten endlich erste Single
Nach über 400 Acoustic Cover-Auftritten veröffentlicht Münchnerin Nana Forest, gebürtig Nathalie Forest, am 5. Februar ihre Debut-Single. „Show me your […]
"Pay as you wish"-Opening Aktion bei Kenny's mit karitativem Zweck
Der Gastronom Kenan „Kenny“ Koc hat sich für sein Opening im Wiener Donauzentrum wieder etwas ganz Besonderes überlegt. Mit einer […]











