Nach zwei Jahren Zwangspause: Das Buskers-Festival zelebriert wieder die Straßenkunst
Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist es endlich so weit: Zum zehnten Mal wird am Wiener Karlsplatz wieder die Straßenkunst zelebriert. Von 09. bis 11. September 2022, jeweils von 14:00 – 22:00 Uhr, findet dort wieder das mittlerweile legendäre Buskers-Festival statt. Rund 100 Straßenkünstler*innen aus 40 verschiedenen Ländern treten auf. Kommen Sie! Kommen Sie! Schauen Sie und staunen Sie.
Von der Idee zum innovativsten und vielfältigsten Straßenkunstfestivals Europas
Wir schreiben das Jahr 2010. Fünf Freunde entdecken auf ihrer Reise durch Europa die Hutgeld- bzw. Buskers-Festivals. Fasziniert und begeistert beschlossen diese, so etwas auch in Wien zu veranstalten – eine Art von Festival, welche es dort in dieser Form und bis dahin noch nicht gegeben hat.
Natürlich eine Herausforderung. Doch mit vereinten Kräften schuf man etwas, dass 2011 als kleiner Versuch startete, heute jedoch eines der innovativsten und vielfältigsten Straßenkunstfestivals Europas ist. Dank der Unterstützung durch die Stadt Wien bekam das Festival mit dem Wiener Karlsplatz von Anfang an einen hervorragenden Austragungsort, mit einer perfekten Kulisse für dieses bis zum damaligen Zeitpunkt in Wien völlig neuartige Spektakel. Und die Menschen sind begeistert!
Einmal jährlich wird die Straßenkunst zur gelebten Kultur – auch für Kinder
Seither lassen sich am Karlsplatz – einmal jährlich und bei freiem Eintritt – 3 Tage lang atemberaubende Darbietungen von über 100 Künstler*innen aus aller Welt bewundern. Für die kleinsten Gäste gibt es zusätzlich auch noch ein Kinderspektakel mit diversen Schnupper-Workshops sowie auch eine Bastel- und Schminkecke.
Das Buskers-Festival ist eine Ode an die internationale Straßenkunst, welche mit ihrer Einzigartigkeit und unbeschwerten Lebensfreude, die Kreativität und Interaktion zwischen den Menschen nachhaltig fördert und Familien – vor allem Kindern – die Vielfalt und Schönheit der Straßenkunst näherbringt.
Dies gelingt vor allem aufgrund der Publikumsnähe und der daraus sich ergebenden Interaktion der Künstler*innen mit dem Publikum. Es gibt daher keine Bühnen im klassischen Sinne, die für gewöhnlich als Schranke fungiert. Bei der Straßenkunst kommt es somit zu einem zwischenmenschlichen Austausch, was die Straßenkunst im Besonderen auch auszeichnet.
Was im Jahr 2011 als mutige Idee begann, hat sich mittlerweile zu einem der buntesten, innovativsten und vielfältigsten Straßenkunstfestivals Europas entwickelt, welches unter anderem auch mithilfe des Miteinbezugs der Zuschauer*innen bei Jung als auch Alt für Begeisterung sorgt. Das Buskers-Festival zählt inzwischen zu den größten Open Air Events am Wiener Karlsplatz und konnte sich 2018 über 80.000 Besucher*innen freuen.
Buskers – nachhaltig, ressourcenschonend, umweltfreundlich
Seit dem ersten Buskers-Festival ist der Buskers-Verein darum bemüht, das Festival so ressourcenschonend und umweltfreundlich wie nur möglich zu gestalten. Da die Besucher*innenzahlen Jahr für Jahr steigen, steigt auch die ökologische und soziale Verantwortung. Nachhaltigkeit ist einer der Grundpfeiler des Vereins. Daher werden Zweckmäßigkeit, technische Machbarkeit und Kosten-Nutzen-Faktoren bei der Planung und Durchführung der Umweltmaßnahmen berücksichtigt.
Umweltfreundlichkeit wird nicht als Problem betrachtet, sondern als Chance, das Festival ökologisch und sozial nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung sind langjährige, dynamische Strategien, die berücksichtigt und jährlich erweitert werden.
© Buskers-Festival
Der mit Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnete Buskers-Verein ist dafür bekannt, dass die Umweltmaßnahmen weit über die gesetzlich vorgegebenen Umweltrichtlinien hinausgehen. Um dieses Bewusstsein auch den Besuchenden weiterzugeben, finden auch jedes Jahr Workshops zum Thema Up- und Recycling statt. Gemeinsam wird somit versucht, einen grünen und nachhaltigen Weg zu gehen, mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt.
Das Buskers-Festival – Straßenkunst, die keine Wünsche offen lässt
Auch dieses Jahr darf man gespannt sein, wie sich die Organisator*innen wieder selbst übertreffen werden. In puncto Nachhaltigkeit, aber auch bezüglich Straßenkunst. Denn man darf sich sicher sein, dass für die Unterhaltung von 09. bis 11. September am Karlsplatz bestens gesorgt sein wird.
Straßenmusik, Feuerakrobatik, Performace Art, Magie, Breakdance, Pantomime, Street-Art, Körperkunst, Workshops, Walkacts, Tanz, Popup-Markt und Gastro. Das Buskers-Festival wird wieder ein Wiener Event werden, das keine Wünsche offen lässt und auch bezüglich Nachhaltigkeit mit so einigen Innovationen aufwarten wird können. Ein Termin in deinem Eventkalender, den du daher unbedingt fett unterstreichen musst.
Titelbild © Buskers-Festival
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Gewalt gegen Frauen: Subtiles Victim Blaming durch das Bundeskriminalamt
Ein Informationsblatt mit „Verhaltenstipps im öffentlichen Raum“, das das Bundeskriminalamt im Innenressort anlässlich des Internationalen Weltfrauentages am 8. März verfasst […]
Salvador Dali und die Macht der Träume: Problemlösung im Schlaf
Dass Schlaf für uns Menschen sehr bedeutend ist, ist Fakt. Es handelt sich um eine Tatsache, welche seit Jahren immer […]
Gut Bestückt: mit dem WARDA-Festival-Kit die Festivals erobern
Mit unserem WARDA-Festival-Goodie Bag, das wir am ersten Tag eines jeden Festivals verteilen, feierst du sicher die Tage durch.
Die besten Studentenjobs in Wien – unsere Top 10
Das Studentenleben ist eine ganz besondere Zeit. Besonders auch deshalb, weil man da besonders wenig Geld hat. Wenn ihr also […]
Treehaus: Spielwiese für Erwachsene mit high class Cocktails
Nach 30 Jahren Leerstand bekam das ehemalige „Café Extrablatt“ seinen wohlverdienten Neuanstrich. Kenan Koc, bekannt durch seine Kenny’s Kette, und […]
69 Mio. für "Kryptokunst": Wie macht NFT digitale Kunstwerke zum Unikat?
Auktionshaus Christie’s verkauft digitales Kunstwerk für rund 60 Millionen Euro. Der vorläufige Höhepunkt der Kryptokunst führt vielleicht zu einem Paradigmenwechsel […]









