Mit „The Final Soloshow“ legte der Künstler Marcin Glod eine fulminante Vernissage hin, bevor er seine Tour über die Landesgrenzen hinaus antritt. Mit einem Querschnitt der letzten drei Jahre sowie unveröffentlichten Werken begrüßte er auf eine außergewöhnliche Weise die exklusiv geladenen Gäste. Wir waren diesen Samstagabend dabei, durften am Dachboden des Stephansdoms eine imposante Kulisse genießen und haben natürlich die wichtigsten Infos für euch im Gepäck.

Der Künstler Marcin Glod © Fabian Skala
Der Dachboden des Wiener Wahrzeichens verwandelte sich am Samstag in einen Hort der popkulturellen Kunst. Dompfarrer Toni Faber eröffnete gemeinsam mit Kuratorin Anne Avramut eine Vernissage, die wohl lange in Erinnerung bleibt. Wer aber glaubt, dass Kirche und Street-Art nicht zusammenpassen oder dass popkulturelle Kunst nicht in solch geschichtsträchtige Gemäuer passt, der täuscht sich. Denn für den Stephansdom zumindest ist das nichts Neues. Wie auch Toni Faber festhält: „Bereits seit Jahren machen wir jedes Jahr gemeinsam mit unseren Firmlingen ‚Street-Art-Kunst‘, da ich selbst ein großer Fan urbaner Kunst bin. Umso mehr freut es mich heute, hier im Dachboden des Stephansdoms einen Raum für GLOD’s Kunst bieten zu können“
Wer mehr über den Künstler erfahren möchte, sollte sich das Interview mit Marcin Glod zu Gemüte führen.
Von Wiener MA48-Mistkübel über alte Kitschgemälde bis hin zu „typischen Glod-Werken“ und einer unveröffentlichten Serie an Werken mit Bezug zu seiner Wahlheimat umgaben die Kunstinteressierten, die bei dieser Vernissage nicht nur optisch beglückt wurden. Denn neben der Kunst gab es auch kulinarische Schmankerl von Einser Menü – richtig freshe, veganen Döner, um genau zu sein – und natürlich Drinks. Außerdem bot sich die Möglichkeit, mittels Spenden an den Stephansdom an einer Verlosung teilzunehmen. Bei dieser wurde unter anderem auch ein Kunstwerk von Marcin Glod verlost. Mit elektronischer Musik abgerundet, war es wohl der perfekte Mix aus Kunst und Fest.
Erst der Anfang einer großen Tour
Der Künstler Marcin Glod selbst war sichtlich glücklich über den gelungenen Abend – doch es steht jetzt einiges bevor. „Jetzt freue ich mich auf die bevorstehende Tour über die Landesgrenzen hinaus. Denn die Inspiration für meine Werke hole ich mir mitunter aus dem urbanen Umfeld. Beim Reisen nehme ich Dinge aus meiner unmittelbaren Umgebung ganz anders wahr. Frische Blickwinkel und unerwartete Begegnungen eröffnen neue Themen, die ich in neue Werke einfließen lassen möchte.“
Die Werke des Künstlers können ab 21. Oktober 2021 im offiziellen GLOD-Showroom im ersten Wiener Gemeindebezirk, am Neuen Markt 8a, bis Ende Dezember 2021, von Donnerstag bis Samstag, besichtigt und erworben werden.
Titelbild © different marketing
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