Süßigkeiten sind wohl das Nonplusultra unserer Gesellschaft. Es wird wohl kaum jemanden geben, der sich noch nie von einer lasziv-verzierten Torte verführen hat lassen oder im Supermarkt beim Süßigkeitenregal schwach geworden ist. Doch der allseit beliebte Zucker – der unseren Mehlspeisen die nötige Süße verleiht, aber auch in vielen anderen Lebensmitteln gefunden werden kann – ist leider Auslöser für viele Krankheiten. Ansprechende Alternativen konnten lange nicht gefunden werden. Bis jetzt. Denn mit der Zuckerersatz-Formel ENSO 16 gibt es ein Zuckerersatzmittel, das kaum nachteilige Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat, wie eine Studie der Medizinischen Universität Wien unlängst belegen konnte.
Zucker – die versteckte Gefahr
Wir essen mehr Zucker als wir annehmen. Auch wenn wir meinen, darauf zu verzichten, nehmen wir dennoch mehr davon zu uns, als wir glauben. Der Zuckerkonsum in Deutschland zum Beispiel liegt bei 35 Kilogramm pro Person im Jahr. In Österreich liegt der tägliche Pro-Kopf-Konsum durchschnittlich bei 82 Gramm.
Zucker ist lecker und tut erst einmal gut. Doch bedauerlicherweise wissen die Menschen nicht wirklich, wie viel sie bewusst davon zu sich nehmen. Aufgrund komplizierter Nährwertkennzeichnungen kann Zucker sich in mehr Produkten verstecken, als man annehmen würde. In Gewürzgurken, in Ketchup und gekochtem Schinken.
Auch Tiefkühlpizza, Cornflakes, Müsli, gekaufte Salatdressings oder Saucen enthalten Zucker. Zucker ist überall. Vor allem stark verarbeitete Lebensmittel sind wahre Zuckerfallen. Aber auch tägliche Produkte, bei denen man es nicht vermuten würde, sind häufig sehr zuckerhaltig. Diese verarbeitete Form des Zuckers wird auch als „freier Zucker“ bezeichnet. Natürlich vorkommender Zucker, in Früchten und Gemüse zum Beispiel nennt sich „gebundener Zucker“. Das bedeutet, dass wir alle mehr Zucker zu uns nehmen, als wir meinen, aber vor allem auch mehr, als gut für uns ist.
Zucker, Zucker – überall Zucker
Durch zu viel Zucker steigt der Blutzuckerspiegel. Diesen wieder zu senken, schafft nur das Hormon Insulin – welches durch Bewegung unterstützt wird. „Je häufiger wir also unserem Körper Zucker zuführen, desto mehr Insulin muss er produzieren, um den Blutzucker wieder zu senken. Das kann zu einer Insulinresistenz der Zellen führen und in weiterer Folge zu Übergewicht, der Entstehung schwerer Krankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Gefäß-, Nieren- Augen- und Nervenschäden, schlecht heilenden Wunden sowie Depressionen. Zuviel Zucker kann zudem auch Karies und eine Fettleber begünstigen.“, erklärt Internistin und Ernährungsmedizinerin Dr. Elisabeth Krippl. Einige Expert*innen erachten Zucker sogar als bei weitem schädlicher als Rauchen.
Ein weiteres Problem von Zucker: Man gewöhnt sich sehr schnell daran. So gewöhnt man sich an einen bestimmten Grad an Süße in den Lebensmitteln und Produkte, die diesen Grad nicht mehr erreichen, schmecken plötzlich fad. Zucker verstärkt nämlich den Geschmack und gilt als daher „Wunderwaffe für die Lebensmittelindustrie“. Weiters macht er die Lebensmittel auch noch länger haltbar. An Zucker führt scheinbar kein Weg vorbei.
Unser Verlangen nach Zucker – seit der Kindheit antrainiert
Zucker funktioniert darüber hinaus wie eine Droge und löst Sucht-Symptome aus. Grund dafür ist unter anderem auch unsere angelernte Konditionierung in der Kindheit. Schon früh lernt man nämlich, dass Süßigkeiten einem Trost spenden können, vor allem aber sind sie Symbol für eine Belohnung. Warst du brav, bekommst du süßes. Zucker: er tröstet, beruhigt und belohnt. Der Süße Geschmack aktiviert Belohnungseffekt in unserem Gehirn. Wie Gedanken und Emotionen unser Essverhalten bestimmen, darauf gehen wir in unserem Artikel über Food Feelings genauer ein.
ENSO 16 – neue Zuckersatz-Formel als überzeugender Ersatz
Als Ersatz für Zucker werden oft Zuckerersatzstoffe empfohlen. Leider sind die bis dato bekannten Alternativen nicht wirklich brauchbar, da sie zu anderen Problemen führen und meist trotzdem den Blutzucker beeinflussen. Vor kurzem bestätigte eine klinische Studie der Medizinischen Universität Wien jedoch die positiven Auswirkungen der Zuckersatz-Formel von NEOH. Zwölf Jahre wurde intensiv geforscht, um die Auswirkung der NEOH-Riegel und Co auf den Blutzucker so gering wie möglich zu halten. Und das ohne Kompromiss am Geschmack. Wir von WARDA sind da natürlich auch stolz , dass wir NEOH von Beginn an begleiten durften.
Wunderwaffe gegen Zucker aus Österreich
Die in Österreich entwickelte Zuckerersatz-Formel ENSO 16 zeigt im Vergleich mit Zucker keine oder nur minimale Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Untersucht wurden dabei die Auswirkungen von 30 Gramm ENSO 16 im Vergleich zu 30 Gramm Zucker auf den Blutzucker und die Ausschüttung von Insulin nach einer einmaligen Einnahme einer Trinklösung bei gesunden Menschen.
Das Ergebnis: Es konnte nachgewiesen werden, dass bei ENSO 16 sowohl der Blutzucker als auch Insulin und das Insulin-Spaltprodukt C-Peptid im Blut deutlich geringer bis gar nicht ansteigen. Im Vergleich zu den Blutspiegeln nach Einnahme einer gleichen Menge Zucker.
Die ENSO 16 Zuckerersatz-Formel ist somit ein absoluter Gamechanger und ersetzt den uns bekannten, herkömmlichen Zucker zu 100 Prozent. Lässt sich darüber hinaus aber auch ganz einfach auf alle anderen zuckerhaltigen Lebensmittel anwenden. Und das mit einem Geschmack, der sich kaum von industriellem Zucker zu unterscheidet.
ENSO-Formel findet bereits Anwendung
Bei vielen innovativen und revolutionären Alternativformeln ist deren Entdeckung leider erst der erste Schritt und die Integration in den Alltag dauert oft noch Jahrzehnte. Bei ENSO ist das jedoch anders. Die Formel ist schon jetzt in vielen Produkten anwendbar. Und das total unkompliziert.
Wie unkompliziert Zucker durch ENSO ersetzt werden kann, zeigt eine neu entwickelte Rezeptur von STAMAG – Österreichs größter Hersteller für Backmischungen. Bewährte Rezepte für Konditoreien, Bäckereien und Gastronomie wurden in der dortigen Backakademie mit der Zuckerersatz-Formel ENSO adaptiert und nach herkömmlicher Art verarbeitet. Fazit: Sowohl Verarbeitung als auch Geschmacksgebung der Zuckerersatz-Formel ENSO kommen einer zuckerhaltigen Rezeptur sehr nahe, sind dadurch industriell als auch handwerklich optimal anwendbar. Sodass herkömmlicher Zucker in fast allen Anwendungen und ohne Anpassung des Rezepts ersetzt werden kann. Und das auch ohne Einfluss auf das Backergebnis.
Titelbild © Shutterstock
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