VCM Survival Guide: Wie du die 42 (oder 21) Kilometer überlebst, ohne komplett einzugehen
Der Wien Marathon steht an. Die Prater Hauptallee wartet schon mit ihren unendlichen Geraden, die Zuschauer am Ring sind bereit, dich anzufeuern, und dein Puls steigt allein beim Gedanken an die Startnummernausgabe. Damit du nicht bei Kilometer 30 den „Mann mit dem Hammer“ triffst, hier der ultimative Guide.
Der Tag davor: Carbo-Loading ohne Food-Koma
Vergiss die Diät. Heute ist der offizielle Nudel und Pizza Tag . Aber Achtung:
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Keine Experimente: Geh nicht zum neuen Inder um die Ecke, wenn du nicht weißt, wie dein Magen auf „Extra Spicy“ reagiert.
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Pasta, Baby: Aber bitte mit leichter Sauce (Tomate statt Sahne). Du willst Energie, keinen Ziegelstein im Bauch.
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Hydrierung: Trink über den Tag verteilt Wasser und Elektrolyte. Dein Urin sollte am Abend die Farbe von hellem Weißwein haben, nicht die von dunklem Bier.
Schlafen: Die „Nacht davor“-Lüge
Machen wir uns nichts vor: Du wirst in der Nacht auf Sonntag vor Aufregung wahrscheinlich bescheiden schlafen. Keine Panik. Die wirklich wichtige Nacht ist die von Freitag auf Samstag. Wenn du da ordentlich gepennt hast, trägt dich das Adrenalin am Sonntag auch mit nur fünf Stunden Schlaf ins Ziel.
Das Frühstück: Kaffee-Talk & Honig-Toast
Rennstart ist früh, dein Magen ist noch im Standby. Was nun?
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Timing: Spätestens 2 bis 3 Stunden vor dem Start essen.
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Was? Weißbrot mit Honig oder Marmelade, eine Banane. Ballaststoffe sind heute dein Feind (wir wollen keine unnötigen Boxenstopps im Dixie-Klo).
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Kaffee. Ja oder Nein? Ein klares Ja, wenn du es gewohnt bist. Koffein ist das legale Doping des kleinen Mannes. Aber Vorsicht: Kaffee treibt. Plan die Pinkelpause ein.
Outfit-Check: 21 Grad sind wärmer als du denkst
Die Vorhersage sagt 18 Grad? Das klingt nach perfektem Gastgarten-Wetter, ist zum Laufen aber eigentlich schon verdammt warm.
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Die Goldene Regel: Zieh dich so an, als wäre es draußen 10 Grad wärmer. Wenn du im Startblock leicht fröstelst, bist du genau richtig angezogen.
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Material: Funktionswäsche. Keine Baumwolle (schwer, nass, scheuert).
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Sonnenschutz: Um die 20 Grad und direkte Sonne am Ring? Sonnencreme auf die Schultern und den Nacken, sonst siehst du im Ziel aus wie ein gekochter Hummer.
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Anti-Chafe: Schmier dir Vaseline oder Anti-Wund-Sticks dorthin, wo es reiben könnte. Nippel-Tapes für die Herren sind kein Gag, sondern Überlebensstrategie.
Während des Laufs: Trinken, bevor der Durst kommt
Bei knapp 20 Grad und Sonne verlierst du ordentlich Flüssigkeit.
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Sip, don’t chug: Trink an jeder Labestation ein paar Schlucke. Warte nicht, bis dein Mund trocken ist – dann ist es zu spät.
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Elektrolyte: Nur Wasser schwemmt dich aus. Nimm das Iso-Zeug, das angeboten wird, oder hab eigene Gels dabei.
Der ultimative Pro-Tipp
Genieße den Vibe! Die Stimmung beim VCM ist legendär. Wenn die Beine brennen, such dir jemanden am Streckenrand, der ein lustiges Schild hält, klatsch Kinder ab und denk an das kühle Bier (oder Radler) im Ziel.
Du hast trainiert. Du bist bereit. Lauf einfach los!
Titelbild © Shutterstock
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