USA – das Land der tausend Möglichkeiten. Dass eine von ihnen ist die Friedhofswidmung eines Golfplatzes ist, mag absurd anmuten, hat aber einen ganz simplen Hintergrund. Der Staat New Jersey erhebt bei Ländereien mit Friedhofszweck keine Steuern auf Grundstück und Veranlagung, sowie Gewerbesteuern, Verkaufssteuern, Einkommenssteuern und Erbschaftssteuern. Der Ex-Präsident Donald Trump macht sich nun genau das für das Grab seiner Ex-Frau Ivana Trump zu Nutze.
Wie Business Insider berichtet und es auch den von ProPublica veröffentlichten Steuerdokumenten zu entnehmen ist, zielt Trump darauf ab, das Beste aus der Situation zu machen. Sein Trump National Golf Club soll steuerbegünstigt sein. Diese Idee ist bei weitem nichts Neues. Denn bereits mehrmalig kündigte Donald Trump an, auf der Liegenschaft Gräber zu errichten. Vom Mausoleum, über das Familiengrab, bis hin zum klassischen Friedhof – jede Idee hatte er angedacht.
Hintergrund sind die im US-Staat geltenden Steuergesetze. Diese befreien jedes Land, das Friedhofszwecken gewidmet ist, von jeglichen Steuern. Dies betrifft laut New Jersey Law Revision Commission „eine Person, ein Unternehmen, eine Vereinigung oder eine andere Körperschaft, die einen Friedhof besitzt oder betreibt, aber keine religiöse Organisation, die einen Friedhof besitzt, die Bestattungen auf Mitglieder dieser Religion beschränkt oder ihrer Familien, es sei denn, die Organisation hat eine Berechtigungsurkunde für den Friedhof erhalten.“
Steuervermeidung auf höchstem Niveau. Aber hätten wir uns etwas anderes von Trump erwartet?
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Säure-Angriffe gegen Frauen: südkoreanische Anti-Feministen spalten das Land
Südkorea scheint gespalten. Schon wieder. Während sich etliche Feministinnen dafür einsetzten, das Land in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter […]
Warum hat niemand mehr Bock auf einen Job?
Gen Z hat keinen Bock zu arbeiten? Von wegen! Eine allgemeine Frustration über die Arbeitsbedingungen herrscht vor.
Gesichtserkennungssoftware bringt unschuldige hinter Gitter
Durch einen brisanten Fall im US-Bundesstaat Louisiana sehen sich Kritiker*innen der Gesichtserkennungssoftware weiter bestätigt.
Was bedeutet Blackfacing und warum ist es rassistisch?
Im Zuge der Black Lives Matter Bewegung posteten einige weiße Menschen auf Instagram Fotos von sich mit schwarz geschminktem Gesicht. Bildunterschrift: „Wir sind alle gleich. Gebt Rassismus keine Chance.“ Das Problem dabei: Blackfacing ist rassistisch.
Weihnachtsbesäufnisse: 8 negative Auswirkungen von Besäufnissen zu Weihnachten
Weihnachtsbesäufnisse verlangen uns einiges ab. Eine Feier folgt der nächsten. Doch was macht das eigentlich mit unserem Organismus?
Georges Batailles letzten »obszönen« Werke: Charlotte d’Ingerville und Sainte
Zum ersten Mal auf Deutsch: Georges Batailles letzte und erst posthum veröffentlichten Werke "Charlotte d’Ingerville" und "Sainte".







