Kronen Zeitung pietätlos – Veröffentlichung falscher Informationen über einen Verstorbenen
Die Kronen Zeitung kann es einfach nicht lassen. Am 27.07. um 16:29 veröffentlicht die Redaktion einen Artikel, deren Inhalt mit Halbwahrheiten gespickt ist. Die Familie des Verstorbenen befindet sich inmitten schwerer Trauer nach dem unerwarteten Tod des Familienvaters und die Kronen Zeitung jagt mit unpassender Schlagzeile pietätlos nach Klicks.
Die Kronen Zeitung kann es einfach nicht lassen. Am 27.07. um 16:29 veröffentlicht die Redaktion einen Artikel, deren Inhalt mit Halbwahrheiten gespickt ist. Die Familie des Verstorbenen befindet sich inmitten schwerer Trauer nach dem unerwarteten Tod des Familienvaters. Währenddessen jagt die Kronen Zeitung mit unpassender Schlagzeile pietätlos nach Klicks.

Credits: Screenshot Homepage / Kronen Zeitung (27.07.2020, 17:45 Uhr)
Mit dieser Schlagzeile versucht sich die Kronen Zeitung auf Kosten eines gerade erst Verstorbenen als erste Informationsquelle für LeserInnen zu profilieren. Jedoch stützen sie sich hierbei auf Falschinformationen.
Einerseits gilt es zu bezweifeln, dass Arnold Schwarzenegger bereits davon weiß, denn – andererseits – ist der genannte Freund des „Terminators“ erst heute Mittag unerwartet verstorben. Und nicht wie im Artikel erwähnt bereits am Sonntag – wie wir seitens seiner Tochter in Erfahrung bringen konnten, die sichtlich aufgelöst auf diese Schlagzeile reagierte. Also wieder journalistische Arbeit vom Feinsten. Scheinbar noch nie etwas gehört von „Check, Re-Check, Double-Check“?
Außerdem wären etwas mehr Respekt und Anstand angebracht gewesen. Denn unmittelbar nach dem Tod mit einer Schlagzeile über Schwarzenegger punkten zu wollen, ist vollkommen geschmacklos und unpassend.

Credits: Screenshot Homepage / Kronen Zeitung (27.07.2020, 17:45 Uhr)
Die Kronen Zeitung ist dafür bekannt, sich immer wieder in fragwürdigen Gewässern zu bewegen. Das beweißt auch die Anzahl der Erwähnungen in der Statistik des Presserates – im Jahr 2019 mit einer Fallzahl von 51 und 9 Verstößen bei insgesamt 297 Fällen und 37 Verstößen. Damit hat die Kronen Zeitung unter den 22 angeführten Medien mit knapp einem Viertel eine verhältnismäßig hohe „Fettnäpfchenquote“.
Die Familie ist erschüttert vom Vorgehen der Kronen Zeitung, die unter allen Zeitungen immerhin durch die Corona-Medienförderung am meisten kassiert und somit auch am wenigsten von solchen Schlagzeilen abhängig ist. Wichtig für sie scheint aber nur, dass der in der Steiermark geborene Schwarzenegger einmal wieder in den Schlagzeilen steht, denn damit verdient man Geld. Es wäre interessant, was Arnold Schwarzenegger dazu sagt.
Weil wir die Verbreitung des Beitrages nicht unterstützen möchten, sehen wir davon ab, diesen hier zu verlinken.
Titelbild Credits: Shutterstock
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