Als großer Nachfolger des Jörg Haider bestritt Strache einen äußerst erfolgreichen Weg mit der FPÖ – erschreckend erfolgreich für viele. Aufgrund der Ibiza-Affäre – oder besser gesagt, dank der Ibiza-Affäre – kam es zum Bruch. Mit und für die Partei. Eine aktuelle ORF-Dokumentation zeichnet ein Bild einer Karriere, die radikal verlief und auch endete.
„Heinz-Christian Strache hat die politische Landschaft Österreichs geprägt wie wenige andere. Er führte die FPÖ von einer 6-Prozent-Partei in die Regierung, arbeitete sich vom Gemeinderat zum Vizekanzler hoch und setzte neue Maßstäbe im politischen Social-Media-Marketing. Der einst erfolgreiche Politiker sieht sich als Opfer eines Attentats: Die Videofalle auf Ibiza, die seine Karriere beendete, sei Teil einer Verschwörung politischer Feinde, ebenso wie die Vorwürfe, die nach dem Ibiza-Video an die Öffentlichkeit gelangten. Anders sieht das Straches ehemaliger Sicherheitsreferent Oliver Ribarich, der Spesenabrechnungen und Fotos von Sporttaschen mit Bargeld gesammelt und so die Spendenaffäre ins Rollen gebracht und den Anlass für das Ibiza-Video gegeben hat.“
Unbedingt anschauen in der ORF-TVTHEK
HC Straches ehem. Leibwächter hat für eine ORFeins-Doku erstmals einige der Aufträge gezeigt, die er von seinem damaligen Chef praktisch täglich per SMS bekam: https://t.co/dj0qB0DlzH pic.twitter.com/PBRg35KkSR
— Armin Wolf (@ArminWolf) April 7, 2022
Titelbild © Shutterstock
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