Es gibt kaum ein Geräusch, das so universell ist wie das Rascheln in einer riesigen Kiste voller bunter Plastiksteine. Am 28. Januar feiern wir den internationalen Lego-Tag – genau das Datum, an dem 1958 das Patent für den Stein, wie wir ihn heute kennen, angemeldet wurde.
Aber machen wir uns nichts vor: Lego ist längst kein reines Kinderspielzeug mehr. Es ist ein Lifestyle-Produkt, ein Sammlerobjekt und eine der klügsten Marketing-Maschinen unseres Planeten. Warum kriegt uns die Brand jedes Mal aufs Neue?
1. Das „Generationen-Brücken“-Prinzip
Lego hat geschafft, was viele Marken versuchen und woran die meisten scheitern: Sie sind für Fünfjährige genauso relevant wie für 50-Jährige. Während die Kids mit den Ninjago-Sets das Wohnzimmer zerlegen, bauen die AFOLs (Adult Fans of Lego) im Homeoffice den
Das Geniale: Lego verkauft den Erwachsenen keine Spielsachen, sondern „Entspannung“, „Nostalgie“ und „einen Hektar Quality Time“. Ein Blick auf ihre
2. Marketing-Perfektion: Kooperationen & Storytelling
Lego ist kein Stein-Hersteller, sondern ein Content-Haus. Von Star Wars über Marvel bis hin zu Super Mario – Lego schnappt sich die heißesten Lizenzen der Popkultur. Laut
3. Der Store als Spielplatz: Das Konzept Lego Store
In Zeiten, in denen der Einzelhandel schwächelt, boomen die
-
Pick-a-Brick Wall: Ein Candy-Shop für Nerds. Man füllt Becher mit genau den Teilen, die man braucht.
-
Play Tables: Überall darf angefasst und gebaut werden. Der Store ist kein steriler Verkaufsraum, sondern ein Community-Hub.
-
Du als Minifigur: Eines der stärksten Marketing-Tools ist die Personalisierung. In der
kannst du deinen eigenen Torso bedrucken lassen, während derLego Minifigure Factory dein Gesicht in ein echtes Lego-Porträt verwandelt. Damit macht Lego den Kunden selbst zum Teil der Marke.Mosaic Maker
Fazit: Mehr als nur Plastik
Lego ist das Paradebeispiel für Brand Loyalty. Sie haben den Shift von „wir verkaufen Plastik“ zu „wir verkaufen Kreativität“ gemeistert. Egal ob als Investment (ja, manche Sets steigen im Wert schneller als Gold!) oder als Therapie nach einem langen Bürotag – der Stein bleibt King.
Titelbild © Shutterstock
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Die besten Halloween Filme auf Netflix und Co.
Seit das Unheimliche als Unterhaltung in unser Leben eingekehrt ist, gehören Horrorfilme zu unserem Alltag. Ob im Kino, als Netflix […]
7 Monate Pandemie in Wien - ein Gastbeitrag von DJ Pandora
7 Monate Pandemie in Wien. 7 Monate Lockdown für die Veranstaltungsbranche und wahrscheinlich noch einige weitere Branchen. Der Status: Die […]
Herzenssache Kinderwunsch: Mutige Schritte in eine neue Zukunft
Einblick in die Bewältigung unerfüllten Kinderwunsches und die unterstützende Rolle von Kinderwunschkliniken.
Mini-Apartments in Tokio: 10m2 für 77 Cent im Monat: was steckt dahinter?
Im Zentrum von Tokio werden Wohnungen vermietet, deren Fläche nur 10 Quadratmeter beträgt und deren Miete mindestens genauso klein ist. […]
Tricks und Tipps für kleine Wohnungen
Nach einem langen Arbeitstag gibt es nichts schöneres, als sich in einem gemütlichen Zuhause auf die Couch setzen zu können […]
Tiger King – eine abgefahrene Serie und die traurige Realität dahinter
„Tiger King: Murder, Mayhem and Madness“ - dt: Großkatzen und ihre Raubtiere - erzählt die Geschichte des mittlerweile inhaftierten Joseph Maldonado-Passage, im Volksmund besser bekannt als Joe Exotic. Er ist ein Zoobesitzer, der Liebe, Verständnis und Faszination in den wundervollen Wesen der Großkatzen findet - klingt nett, aber in Wirklichkeit wird alles immer skurriler!
Nach der Serie stellt man sich als reflektierter Mensch auch schnell die Frage: "Warum ist sowas in den USA überhaupt erlaubt? Was geht da ab?"







