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Klassische Medien haben ausgedient, 9:16 ist das Format der Gegenwart und Zukunft! 9:16?! Richtig gehört – das Smartphone mit seinem vertikalen Format ist nicht erst seit der Pandemie ein ständiger Begleiter. Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit auf TikTok, Instagram und YouTube, connecten, informieren und unterhalten sich dort. In dieser Kolumne stelle ich euch die Highlights des Monats Juli zusammen – viel Spaß damit!
Platzsturm wegen Influencer – Testspiel abgebrochen
Bei den meisten Amateurspielen im Fußball verlaufen sich ein paar Handvoll Zuschauer:innen auf den Platz, den Großteil davon machen oft Freunde und Familie der Spieler aus. Bei der U23 von Hertha BSC ist das jetzt anders, denn mit Nader El-Jindaoui kickt seit dieser Saison ein waschechter Social Media-Star in den Reihen der Berliner.
Auf Instagram folgen ihm aktuell 1.6 Millionen Menschen, und was das mit sich bringen kann, zeigte sich beim Testspiel gegen Tasmania Berlin: Mehr als 2300 Zuschauer:innen fanden sich ein – in der Vorsaison lag der Schnitt in Punktspielen bei gerade mal 400.
Doch wie groß der Hype um den Mittelfeldspieler tatsächlich ist, zeigte sich kurz vor dem Spielende. Plötzlich liefen unzählige Jugendliche auf das Spielfeld – weil sie ein Selfie mit El-Jindaoui wollten, wie die Tasmania auf Twitter ungläubig festhielt. Die Menge an Flitzern war nicht mehr in den Griff zu bekommen, das Spiel wurde vorzeitig abgepfiffen.
© Tasmania Berlin
„Emmanuel, don’t do it!“ – Rabiater Emu als TikTok-Star
Taylor Blake ist eine sympathische Farmerin aus Florida, die das Leben auf dem Hof samt der vielen süßen Tiere auf TikTok dokumentiert. Vom Umgang mit Kuhkälbern bis zum Schlüpfen einer Babyente bekommt man interessante Einblicke in den Alltag auf dem Bauernhof und zahlreiche Informationen zum Umgang mit den Tieren.
Doch im Juli wurde Taylor die Show gestohlen. Und zwar von Emmanuel dem Emu. Anscheinend hegt Emmanuel eine tiefe Abneigung gegen Mobiltelefone und es passt ihm so gar nicht, wenn sein Frauchen Videos aufnimmt. Das will der gefiederte TikTok-Star um jeden Preis verhindern, indem er sich schnurstracks in den Weg stellt und das Handy auch mal umstößt. Sehr zum Leidwesen Taylors, die dann auch mal lauter werden muss.
Doch an der gegenseitigen Liebe ändert das natürlich nichts, wie sie in anderen Videos immer wieder klarstellt. Und die Community liegt Emmanuel und dem Rest der tierischen Crew ebenfalls zu Füßen: 1.8 Millionen UserInnen folgen dem TikTok-Kanal bereits.
@knucklebumpfarms Not a day goes by that Emanuel doesn’t try my life #emu #emusoftiktok #farmlife
Vorstellung Vada Müller:
Vada Müller ist Talent Managerin bei weCreate. In Ihrer Funktion betreut sie zahlreiche Content Creator mit Fokus auf das Thema Fashion, darunter Nic Kaufmann oder Tobi.you, und ist in die Planung und Umsetzung zahlreicher Social Media-Kampagnen involviert.
Hornbach läutete die Poolsaison mit einem Weltrekord ein
In Berlin war kürzlich das größte Sneakerpaar aller Zeiten zu bestaunen. Zum Tragen eigneten sich die gigantischen Adidas ZX10000 mit den leicht überdurchschnittlichen Maßen von fünf Metern Länge und mehr als zwei Metern Breite bei einem Gewicht von 850 Kilogramm nicht – eher zum Abkühlen!
Die Marketing-Abteilung von Hornbach hatte die kreative Idee, den Beginn von Sommerferien und Pool-Saison mit einem extra angefertigten Pool zu zelebrieren. Damit das Ganze nicht unbemerkt blieb, lud der Baumarkt zahlreiche Content Creator ein, im XXL-Pool zu planschen.
Nepal hat genug – Videoverbot an heiligen Stätten
Manchen Orten auf der Welt verleihen erst Ruhe und Besinnlichkeit ihre besondere Atmosphäre. Zahlreiche religiöse Pilgerstätten in Nepal, zum Beispiel in Lumbini, der Geburtsstadt Buddhas, fallen in diese Kategorie. Weil jedoch herumtollende Influencer die anmutige Kulisse oft für ihre TikToks nutzten, den Bogen dabei überspannten und die Ruhe und Besinnlichkeit von Lärm verdrängt wurden, griffen die örtlichen Behörden jetzt durch und sprachen für besagte Orte kurzerhand ein Handyverbot aus.
Verunglückte Stunts wie jener im Video gehören deshalb der Vergangenheit an. Die einzigen Kameras, die jetzt noch filmen dürfen, sind Überwachungskameras.
@linsanpunmagar #J vay pani dance garna chai xodne hoena k in lumbini Tample🤣🤣🤣#FYP@sanjita441 @khadka2065
Mutige Outings von russischen Sportlerinnen
Dass die russische Regierung in weiten Teilen wie eine Terrororganisation agiert und mit Menschen im In- und Ausland nicht zimperlich umgeht, ist hinlänglich bekannt. Umso beeindruckender ist der Schritt, den die Fußballerin Nadeschda Karpowa und die aktuell beste russische Tennisspielerin Darja Kassatkina (links im Bild mit ihrer Partnerin) kürzlich gingen, als sie ihre Homosexualität öffentlich machten.
Im Sport sind Outings generell selten, doch in Russland, wo gegen homosexuelle Menschen öffentlich gehetzt wird, abweichende Meinungen ungern gesehen werden und die Personen oft Repressalien zu befürchten haben, ist dies besonders bemerkenswert.
© Darja Kassatkina
Titelbild © Shutterstock
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