Wo verbringt ihr Hexen, Zauberer und Vampire die Nacht des 31. Oktobers? Halloween steht vor der Tür. Man möchte meinen, das Fest der Toten hat dieses Jahr einen noch bittereren Beigeschmack. Eine weltweite Pandemie vor unserer Haustüre klingt doch eindeutig nach einem schlechten Horrorfilm.
Für alle die keine Lust haben den 31.Oktober als Stubenhocker zu verbringen, haben wir einige Tipps rausgesucht, wie ihr euren Abend Covid freundlich gestalten könnt.
#1 Ausflug in die Katakomben der Wiener Innenstadt

Credits: Shutterstock
Wer traut sich unter die Erde? Im Rahmen einer Führung besteht die Möglichkeit die Treppen herabzusteigen und unter dem Stephansdom Wiens verborgene Totenstadt zu entdecken. Ein finsteres, weit verzweigtes Kanalsystem mit menschlichen Überresten erwartet euch.
Ein anderer Tipp, zentral in der Altstadt – die Michaelergruft. Steht man vor der Hofburg, ahnt man nicht, dass sich darunter sogar Mumien befinden. Denn die Michelergruft ist eine von 8 bekannten Grüfte in Europa, die natürliche Mumifiktion zeigt.
#2 Halloween für Kulturgenießer
Am 31. Oktober ist nicht nur Halloween, sondern auch der 102. Todestag von Egon Schiele. Deshalb lädt das Leopold Museum zu einer besonderen schaurigen Führung ein. Doch sichert euch rechtzeitig Tickets. Zu bezahlen ist nur der herkömliche Eintrittpreis des Museums.
- Horror-Führung zu Wien 1900 – 16:30 Uhr
Tickets findet ihr hier
#3 Ein Besuch im Narrenturm oder im Kriminalmuseum
Im Kriminalmuseum erwartet euch eine gruselige Tour durch die grausame Vergangenheit Wiens. In 1,5h durchschreitet ihr 4 Jahrhunderte voll Mord und Totschlag – und am Ende erwartet alle Mutigen eine kleine Überraschung! Kostenpunkt 15 Euro . Anmeldung an office@kriminalmuseum.at (Anmeldefrist: 30.10.)
Der Narremturm in einem Hinterhof des heutigen Unicampus war einst eine Krankenanstalt für geisteskranke Patienten. Heute beherbergt der Narrenturm eine beachtliche pathologisch-anatomische Sammlung. Nichts für schwache Nerven.
Alternativ gibt es noch das Clown Museum oder das Folter Museum im 6. Bezirk.
#4 Die Wahl für Kinofans

Credits: Shutterstock
Von 29. – 31. Oktober seht ihr in allen Cineplexx Kinos jeden Horrorfilm für nur 6 Euro. Schaurige Film-Empfehlungen findet ihr hier.
Gänsehaut-Feeling pur bietet auch die neu Auflage des Horror Klassikers Halloween und Michael Myers in Originalsprache im English Cinema Haydn ab dem 25.10.
#5 Besuch des Wiener Zentralfriedhofs
Gibt es ein besseres Datum als den 31. Oktober für einen Friedhofsbesuch.
Der Ursprung von Halloween ist auf die Kelten 500 v. Chr. zurückzuführen und diese glaubten fest daran, dass an diesem Abend die Welt der lebenden und Toten aufeinanderstoßen. Ein idealer Tag also, um sich an einen solch friedvollen Ort zu begeben, mit über 3 Millionen Verstorbenen. Auf Anfrage besteht die Möglichkeit Führungen zu besuchen, um mehr über die Geschichte von Österreichs größtem Friedhof zu erfahren.

Credits: Shutterstock
#6 Ein Ritual
Für die Spirituellen unter euch: dieses Jahr fällt Halloween nicht nur auf einen Samstag sondern es ist auch Vollmond.
Die Energie an Vollmond steht übrigens für Fülle. Wer es also ruhig angehen möchte, hat den Idealen Zeitpunkt um ein kleines Ritual abzuhalten. Schaffe einen ruhigen Moment und zünde eine Kerze an. Schreib deinen Wunsch oder dein persönliches Mantra auf einen Zettel. Im Anschluss schließe die Augen und verinnerliche deinen Wunsch. Dann verbrenne den Zettel in der Flamme und übergib damit deinen Wunsch dem Universum. Die Mond-Energie unterstütz diese Manifestation.
Die etwas Mutigeren unter euch könnten auch von Zuhause versuchen die Tore der Toten zu öffnen. Wenn es jemanden auf der anderen Seite gibt, mit dem ihr kommunizieren wollt, ist nun laut der heidnischen Tradition der perfekte Zeitpunkt, um eine Séance abzuhalten.
#7 Der Klassiker – aber bitte mit Vorsicht
Wer sich verständlicherweise mit einer Covid-freundlichen Menge an Freunden einfach nur die Kante geben will, der bleibt am besten Zuhause und stoßt an zur Feier guter und böser Geister.
Nun meine heidnischen Götter und Göttinen ich hoffe ihr könnt aus unseren Tipps etwas mitnehmen und wir können nächstes Jahr zu dieser Zeit selbst entscheiden, ob eine Maske Bestandteil unseres Halloween Outfits sein wird.
Titelbild Credits: Shutterstock
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Werden wir Menschen immer dümmer?
Die gemessene Intelligenz stieg unaufhaltsam von Generation zu Generation. Doch vor einigen Jahren nahm unser IQ-Höhenflug ein Ende. Warum?
Polnische Clubs öffnen aus Protest - Hunderte Partygäste feiern
Polnische Clubs öffneten aus Protest über das vergangene Wochenende in mehreren Städten illegalerweise ihre Pforten für Partygäste. Hunderte Menschen nahmen […]
Wien wählt die Wall des Jahres!
Von Donaukanal bis Siebenstern, von Pfeilgasse bis Schmelz – die kreativen Murals von WARDA Media bringen seit Jahren Farbe und […]
Italien: 6 Jahre Haft für Techno Veranstalter
Italienische Behörden haben mit einer 300 Polizisten starken Einheit eine friedliche Rave-Party aufgelöst. 3.000 Neo-Faschisten ließ man in Mussolinis Heimatort jedoch unbehelligt „feiern“. Darüber hinaus will man mit einem neuen Gesetz gegen Rave- und Techno-Veranstaltungen vorgehen. Was ist los in Italien?
Der verkaufte Feminismus: von politischer Bewegung zu profitablem Label
Mit Hypes ist das immer so eine Sache. Es ist ihnen nicht zu trauen. Und genau das macht die etablierte […]
Houellebecq Porno: Star-Autor mit Chronik zu den Ereignissen
Der französische Star-Autor Michel Houellebecq erläutert in "Einige Monate in meinem Leben" die Hintergründe zum Houellebecq Porno-Skandal.








