Re:Present: Calle Libre Festival feiert 8. Eröffnung mit besonderem Motto
Bald ist es wieder soweit! Das famose Calle Libre Street Art Festival findet zwischen 2. und 7. August zum mittlerweile achten Mal in Wien statt. Das diesjährige Motto? Re:Present und der Diskurs über Kolonialismus, kulturelles Erbe durch Ausbeutung und dessen Folgen.
Calle Libre ist kein gewöhnliches Kunstfestival. Viel mehr der Schnittpunkt aus verschiedenen Gebieten der Kunstszene wie Street- und Urbanart, new media Kunstpraxen, Interkulturalität, sowie der kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des öffentlichen Raums.
Re:Present – ein zeitgemäßes und wichtiges Leitmotiv
Zwischen 7. August und 31. Jänner 2022 kann man sich bereits parallel im Weltmuseum am Wiener Heldenplatz die Ausstellung zum Thema des diesjährigen Street Art Festivals anschauen. Mit dieser Ausstellung möchte man den Diskurs über Kolonialismus, kulturelles Erbe durch Ausbeutung und dessen Folgen starten und porträtieren. Ziel von Re:Present ist es, Brücken zu bauen, da wo unsere Gesellschaft gespalten wird.
Vor allem seit der Black Lives Matter Bewegung sollte auf Xenophobie, White Saviorism und Rassismus ein viel größerer Fokus gesetzt werden. Das haben sich die Veranstalter von Calle Libre auch vorgenommen. Unter anderem kann man Werke der Künstler:innen Jumu Monster, Stinkfish oder Kids of the Diaspora bewundern.
Wer also denkt „Uff, ein weiteres, fades Kunstfestival…“, der/die denkt falsch. Das mittlerweile größte und bekannteste Street Art-Festival des Landes verzeichnete 2020 über 16.000 Besucher:innen. Calle Libre findet in verschiedenen Locations quer durch Wien statt und lockt mit seinen diversen kulturellen Angeboten Besucher:innen aus Wien, aber auch aus dem Ausland.
Veranstaltet wird Calle Libre vom gleichnamigen Verein Calle Libre – dem Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Musik. In Kooperation mit dem UNESCO-Club Wien, dem Bundeskanzleramt oder dem Außenministerium veranstaltet Calle Libre seit 2014 verschiedene Kunstworkshops, Live Paintings oder Ausstellungen. Auch dieses Jahr gibt es neben den klassischen Ausstellungsformaten wieder ein reichhaltiges Programm.
Vernetzung und Kooperation mit verschiedensten Kunst- und Kulturinitiativen
Beim Brücken Bauen geht das Calle Libre Festival gleich voran und vereint verschiedene Initiativen unter einem großen Festival. Neben der Neugestaltung des öffentlichen Raumes durch Kunstflächen und innovative Konzeption von Hausfassaden stehen durch die Vernetzung auch weitere Programmpunkte auf dem Plan.
Siebter Himmel – OPENING & BLOCKPARTY
Nimm selbst das Künstlerische in die Hand – Street- & People-Fotografie
Durch einen Partnerworkshop von DIGITALSTORE Vienna und der Canon Academy könnt auch ihr selbst Hand anlegen. „3-stündige Urban Art & Street Fotografie Photowalk-Workshop richtet sich an alle stadt- und kunstinteressierte Fotograf:innen, die mit ihrer Kamera die alternativen und farbenfrohen Seiten von Wien kennenlernen und in die abwechslungsreiche Welt der Street-Fotografie tauchen möchten.“
Mehr Informationen zur umfangreichen Aktion von Canon findest du hier. Die Termine für die Workshops:
- Freitag 6.8. 10:00 – 13:00 Uhr
- Freitag 6.8. 15:00 – 18:00 Uhr
- Samstag 7.8. 09:30 – 12:30 Uhr
- Samstag 7.8. 15:00 – 18:00 Uhr
Das Programm und mehr Informationen zum Calle Libre Street Art Festival findest du auf callelibre.at.
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Herrenschuhe für Herbst und Winter – vier Alternativen zu Sneakern
Herbstoutfit: Männer neigen dazu, vor allem zu Sneakers zu greifen. Dabei gibt es viele stylishe Alternativen für den Herbst und Winter!
KURIER ROMY Gala 2023: glamuröse Highlights in der Hofburg
Die 34. KURIER ROMY Gala in der Wiener Hofburg statt und sorgte für einen Hauch von Hollywood in der österreichischen Hauptstadt.
World Press Photo 2023: bereits zum 22. Mal in Wien
Bereits zum 22. Mal bringt WestLicht die bedeutendste Ausstellung der weltweiten Pressefotografie, die World Press Photo 2023, nach Wien.
Luxus neu definiert: Alpin Resort Triforêt feiert glanzvolle Eröffnung in Hinterstoder
Direkt auf der Piste in 1400 Meter Höhe nächtigen. Das Alpin Resort Triforêt im malerischen Skigebiet Hinterstoder macht es möglich.
Startup vereinfacht Gastgeben mit All-In-One Lösung
Mit Airbnb bekamen zahlreiche Privatpersonen einen vermeintlich einfachen Zutritt zur Welt der Kurzzeitvermietung. Dabei fallen aber auch viele bürokratische Aufgaben […]
Eventbranche: Visionäre Veranstalter übertrumpfen kurzsichtige Politiker
Eine Berufsbranche wurde durch die Pandemie ganz besonders getroffen oder besser gesagt förmlich durchgebeutelt, abgewatscht und vorübergehend versenkt – und […]







