Die Kultserie über den verrückten Wissenschaftler und seinen Enkelsohn hat längst Kultstatus erreicht. Anfang September feierte die 6. Staffel ihr langersehntes Debüt. Während viele Rick and Morty über Netflix streamen, ist die 6. Staffel aber in Österreich und Deutschland auf der bekannten Streaming-Plattform noch nicht verfügbar. Die Fans müssen demnach aktuell noch auf den Pay-TV-Sender Warner TV Comedy ausweichen, der über Sky abrufbar ist. Während viele jedoch lieber auf das Release bei Netflix warten, kocht das Internet bereits. Die Inzest-Szenen sorgen für ordentlich Aufregung und viele Fragezeichen. ACHTUNG: SPOILERALARM!
Während die Serie Rick and Morty bereits für seine Grenzwertigkeit bekannt ist, scheinen die Macher Dan Harmon und Justin Roiland neue Grenzen erreichen zu wollen. Zumindest, wenn es nach manchen User*innen geht. Denn mit der kürzlich erschienenen 6. Staffel kocht Twitter hoch – „zu viel Inzest“. Wer aber die Macher – und auch die Serie – schon länger verfolgt, weiß, dass Inzest nicht unbedingt ein neues Phänomen darstellt.
Rick and Morty, I love ya but thats enough incest episodes. You’ve hit your quota for incest episodes, no more please
— Max G (@BrainDumpTweets) October 4, 2022
Inzest in Rick and Morty: Nicht wirklich etwas Neues
Um jetzt nicht einen riesigen Bogen durch alle Staffeln von Rick and Morty zu spannen, nehmen wir nur ein populäres Beispiel, um zu unterstreichen, dass die Familie Smith in der Serie immer wieder in inzestuösen Storylines verwickelt ist. Wer Rick and Morty verfolgt, dem ist das „Giant Incest Baby“ bekannt. Aber kurz zusammengefasst: Das riesige Baby ist ein Nachkomme von Morty (dem Enkel) und seiner Schwester Summer, der durch ein schief gelaufenes Experiment von Rick Sanchez entstanden ist.
In der 6. Staffel von Rick and Morty tauchen aber in den ersten veröffentlichten Folgen gleich mehrere inzestuöse Szenen auf. Beginnend mit Beth (der Tochter von Rick und der Mutter von Morty), die mit ihrem eigenen Klon eine Affäre beginnt. In der fünften Folge der neuen Staffel bekommt die gesamte Familie Glückskekse. Während alle ziemlich generische Sprüche darin finden, sagt das des Vaters Jerry, dass er Sex mit seiner eigenen Mutter haben werde.
© Screenshot Rick and Morty / Warner Media
Während sich also die Internet-Welt über die übertriebene Häufigkeit inzestuöser Szenen echauffiert, zeigt sich in der Betrachtung der Macher, dass dies sogar bereits vor Rick and Morty ein für sie urkomisches Thema war. Geschmackssache – sind doch nicht wenige angewidert. Doch ist dies ein Stilmittel Harmons.
Die Macher Dan Harmon und Justin Roiland und das Geheimnis der Komödie
Die Schöpfer der Serie Rick and Morty hatten bereits 2015 Vice gegenüber erklärt, was für sie das Geheimnis der Komödie ist. Sich selbst zum Lachen bringen, ist die einfache Antwort. Und beide finden das Thema „Inzest“ eben komisch.
Schon in der vorangegangenen Serie Harmons gab es am Ende eine Inzest-Episode. Community zeigte bereits das Interesse Harmons, „die Sache in der Familie zu behalten“.
Titelbild © Warner Media
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