Wien schwitzt. Und zwar so richtig. Wenn der Asphalt glüht und die Donauinsel gefühlt die einzige Rettung vor dem ultimativen Hitzekollaps ist, braucht es mehr als nur ein lauwarmes Eis vom Eissalon um die Ecke.
Damit du nicht wie ein Stück Pizza im Ofen endest, haben wir drei Lifehacks am Start, die dich garantiert durch die heißesten Tage des Jahres bringen. Spoiler: Ventilator auf Stufe 3 stellen zählt nicht dazu.
1. Der „Puls-Trick“: Schnelle Kühlung über die Handgelenke
Wenn dir die Hitze bis zum Hals steht, hilft ein physiologischer Cheatcode: Lass eiskaltes Wasser über deine Handgelenke laufen.
Warum das funktioniert: An den Innenseiten deiner Handgelenke verlaufen die Schlagadern sehr dicht unter der Haut. Wenn du diese Zone für circa ein bis zwei Minuten künstlich abkühlst, senkst du die Temperatur des Blutes, das direkt weiter durch deinen Körper zirkuliert.
WARDA-Zusatztipp: Pack dir für unterwegs ein kleines Thermalwasserspray in die Tasche (oder stell es im Office in den Kühlschrank). Ein Sprühstoß auf den Nacken oder die Pulsadern wirkt Wunder, wenn die Bim mal wieder keine Klimaanlage hat.
2. Iss dich kühl: Setz auf „kühlende“ Lebensmittel
Es klingt verlockend, sich bei 35 Grad ein fettes Schnitzel mit Pommes zu gönnen aber dein Magen wird danach eine private Hitzeparty veranstalten. Um die Verdauung nicht unnötig anzufeuern, solltest du auf Lebensmittel setzen, die von Natur aus viel Wasser enthalten und den Körper von innen kühlen.
-
Wassermelone & Gurke: Bestehen fast nur aus Wasser und liefern wichtige Elektrolyte, die du beim Schwitzen verlierst.
-
Minze: Der enthaltene Menthol-Anteil trickst deine Kälterezeptoren im Mund aus. Ein eiskalter Infused-Water-Krug mit Minze, Limette und Gurke ist das Go-To-Getränk im Sommer.
-
Scharf essen? Ja, kein Scherz. Ein leicht scharfes Curry bringt dich kontrolliert zum Schwitzen, was wiederum die Körpertemperatur senkt, ohne den Kreislauf zu belasten.
3. Die Bettdecken-Inception: Die „Ägyptische Methode“
Die Nächte in der Dachgeschosswohnung sind aktuell die pure Hölle? Wenn das Laken am Körper klebt und Einschlafen unmöglich wird, hilft die sogenannte ägyptische Methode.
Nimm ein großes Bettlaken (oder einen Bettbezug) und feuchte es leicht an, entweder kurz in die Waschmaschine beim Schleuderprogramm werfen oder mit einer Sprühflasche benebeln. Es sollte feucht sein, nicht klatschnass. Nutze dieses feuchte Laken dann als Zudecke.
Durch die warme Raumluft verdunstet das Wasser im Laken langsam. Diese Verdunstungskälte entzieht deinem Körper Wärme und sorgt für eine angenehm kühle Brise beim Einschlafen.
Fazit:
Kopf hoch, der nächste Sommerregen kommt bestimmt. Bis dahin: Stay hydrated, such dir ein schattiges Plätzchen im Prater oder am Copa Beach und schalt einen Gang runter!
Titelbild © envato
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
„National Rape Day“: wenn ein TikTok-Scherz zu weit geht
Was wieder mal als schlechter Scherz von Trollen begann, beunruhigt zusehends User*innen auf TikTok. Gerüchte, Videos, Posts – eine Reihe […]
Toxic Positivity: Optimismus heißt, auch mal scheiße drauf zu sein
Optimismus hilft in vielen Lebenslagen, aber er hat auch seine Grenzen. Dann nämlich, wenn er negative Emotionen gänzlich verdrängt und […]
Vorsicht: die 10 LGBTQIA* unfreundlichsten Länder weltweit
Sorgloses Reisen ist für die LGBTQIA*-Community leider nicht überall möglich: nach wie vor herrschen in vielen Ländern Intoleranz, Gewalt und […]
So kann Telemedizin den Umgang mit Cannabis auf Rezept im Alltag Wiener Patienten erleichtern
Patienten in Wien, die sich zu medizinischem Cannabis informieren möchten, sind oft auf der Suche nach Orientierung: Was ist medizinisch […]
Wardalicious: Burger's Bar - ausgefallene Kreationen und Top Bierauswahl
Im Zuge unserer WARDALICIOUS-Reihe haben wir die Burger's Bar in der Vorgartenstraße in Wien genauer unter die Lupe genommen. Lest mehr!
Dominanzgesten von Männern: 4 Typen und ihre Eigenheiten
Wir nähern uns langsam der lang ersehnten Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern an. Dennoch sind einige Verhaltensweisen in der Gesellschaft nach wie vor stark verankert. Darunter leiden nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Denn jeder kennt diesen Typus Mann: Manche bezeichnen ihn als "Macho", andere als "Alpha". Im Tierreich erkennt man die Maskulinität klassischerweise an der Reviermarkierung. Diese erfolgt durch Urinieren, laute Geräusche oder übertriebenes Aufplustern - z.B. bei Vögeln. Aber haben wir uns nicht schon längst weiterentwickelt?








