Mit der Verlängerung der Öffnungszeiten kam auch der erste Tag des „404 – Don’t ask why“ in Wien und wir wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen, das neue italienische Restaurant im Kleinen Haus der Kunst zu testen. Das Restaurant vereint Kulinarik und Kunst und zaubert mit dem Pizza-Guru Carmine Cilento einzigartige Kreationen auf den Tisch. Aber kann das Lokal die Erwartungen erfüllen?
Eröffnungstage sind für Restaurants stets eine Zerreißprobe. Auch wir haben gemerkt, dass sich ein wenig Chaos und kleine Pannen durch den ersten Tag des „404 – Don’t ask why“ ziehen. Natürlich ließ sich auch die Wiener High-Society in Scharen blicken, was den Stress für das Personal sicher nicht geringer machte. Aber klar, dass hier viele mit Rang und Namen kommen, wenn Martin Ho ein neues Restaurant in Wien eröffnet.
Lage und Ambiente des „404 – Don’t ask why“
In der Tat kommen Zweifel auf, wenn eine Terrasse direkt an der Straße gegenüber der Wiener Secession liegt. Aber mit einem in die Höhe gesetzten Außenbereich und optisch ansprechenden Seitenwänden, die vor dem Schall schützen, wurde das Problem erstaunlich gut gelöst. Leicht dekadent angehaucht, aber nicht übertrieben – ein angenehmes Flair für kulinarische Ausflüge.

Einzelheiten über Beteiligte am Projekt erspar ich euch. Aber es sei zumindest gesagt, dass neben anderen großen Namen der Innen- und Außengestaltung auch der Wiener Künstler Marcin Glod beim Tischservice seine Finger mit im Spiel hatte. Die Gläser kommen aus der eigenen Ricemoney-Kollektion. Sidefact: Das Geschirr könnt ihr übrigens auch kaufen.
In den Innenräumen ist schon ersichtlich, das noch mehr folgt. Der Restaurantbereich ist bereits normal zugänglich, aber im Hinterstübchen verbirgt sich noch ein richtig schöner Veranstaltungsraum, den wir uns kurz ansehen durften. Ob für Privatversanstaltungen, Partys oder Kongresse möglich – genaueres hatte man uns noch nicht offenbart. Aber die Location gibt schon einiges her.
Die Pizzen von Carmine Cilento – absolutes Highlight
In Sachen Pizza bekommen die bisherigen Top-Adressen Wiens harte Konkurrenz. Denn Carmine Cilento zaubert wahre Gaumenfreuden auf die runden Dauerbrenner. Was er immer schon gut konnte, erweitert er im „404 – Don’t ask why“ um eine ordentliche Portion spielerische Geschmacksexperimente, die von euch auch noch um optionale Feinheiten erweitert werden können.

Preislich im höheren Mittelfeld anzusiedeln – zwischen 13 und 22 Euro – bekommt ihr dafür aber einerseits hochwertige Produkte und andererseits auch echten italienischen Genuss mit eigener Mehlmischung. Auf jeden Fall den Preis wert! Wenn ihr das Essen lieber zuhause genießt, habt ihr aber auch die Möglichkeit, euch die Pizzen beim Drive-In nach Vorbestellung zu holen.
Dekadente Wirkung, faire Preise – lasst euch nicht vom Äußeren abschrecken
Die Speisekarte hält noch viel mehr bereit als nur die Pizzen. Eine internationale Frühstückskarte für den Sonntagsbrunch und natürlich zudem Pasta, mediterrane Gerichte und Bio-Eis. Auch Delikatessen aus der Newman-Manufaktur dürfen nicht fehlen. Trotz der Lage und der optisch ansprechenden Aufmachung sind die Preise aber bei Getränken und Speisen mehr als leistbar und vollends gerechtfertigt – natürlich gibt es auch hochpreisigere Gerichte. Bier, Spritzer und Konsorten bewegen sich im 4-Euro-Bereich, also Normalpreise.

Unser Fazit: Eine großartige Afterwork-Location mit vielen kleinen kulinarischen und optischen Überraschungen. Aufgrund der Lage nähe des Naschmarktes natürlich ein in Wien unvergleichliches Örtchen, um seine Geliebten mal zu einem Date auszuführen. Aber auch, um sich mit gut gemixten Drinks und Freunden den Abend zu versüßen.
Bilder Credits: 404 – Don’t ask why
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