Jeder der Musik liebt, liebt Festivals. Jeder der gerne trinkt, liebt Festivals. Jeder… liebt Festivals. Doch brauchen wir wirklich noch mehr davon? Wir haben uns mit dem Veranstalter darüber unterhalten.
Im Laufe der Jahre haben sich österreichische Musikfestivals wie Nova Rock, Frequency oder auch das Electric Love zu den beliebtesten Events des Sommers entwickelt und ziehen jährlich tausende von Menschen in ihren Bann. Das zeigt uns, dass auch nationale Festivals das Potential haben, groß und geil zu sein.
Man muss mittlerweile schon lange nicht mehr ins Ausland fahren, um seine Lieblingsbands live zu sehen. Wer noch keine dieser Veranstaltungen besucht hat und genauer wissen will, wie es auf so einem Festival wirklich zugeht, sollte sich auch unseren Artikel über das Frequency Festival durchlesen.
Leider muss man allerdings auch zugeben, dass sich einige Projekte nicht langfristig etablieren konnten, obwohl sie durchaus Potential gehabt hätten. Wer kann sich zum Beispiel noch an das Urban Art Forms Festival erinnern? Ich war dort und war begeistert und direkt traurig, als es nicht mehr stattgefunden hat. Auch das Nu Forms Festival traf ein ähnliches Schicksal. Ist es einfach unmöglich gegen die Festivalgiganten anzukommen oder mangelte es an der Organisation?
Fakt ist, dass sich immer wieder Veranstalter trauen, etwas Neues auf die Beine zu stellen, um so Abwechslung in Österreichs Festivallandschaft zu bringen. Genau das dürfen wir heuer miterleben. Mit dem brandneuen Heyfield Festival kommt nämlich endlich ein Drum and Bass Festival zu uns. Vom 18. Bis 21. Juli wird das Festivalgelände Wiesen zum DnB Mekka erklärt und hostet internationale Acts, wie Delta Heavy, Forward oder High Contrast. Doch den Veranstaltern ist es auch extrem wichtig, österreichische Talente aus der Szene einzubauen. Daher werden auch viele nationale Acts wie Mefjus und Body & Soul, am Start sein und mit ihren Sets die Erde zum Beben bringen.
In unserem Interview hat uns der Veranstalter auch bestätigt, dass es zwei Bühnen geben wird, die parallel bespielt werden – ein bewährtes Konzept. Außerdem hat er anklingen lassen, dass wir uns auf ein großartiges Bühnenbild freuen können, wir sind gespannt. Sein Team besteht unter anderem auch aus ehemaligen Veranstaltern der Urban Art Forms und NU Forms Festivals, die als Booker dafür gesorgt haben, dass uns großartige DJs erwarten.
Dieses Festival richtet sich an alle, denen der Frequency Nightpark zu wenig oder das Electric Love zu Mainstream ist. Doch gleichzeitig ist es auch für alle, die einfach eine Abwechslung zu den üblichen Festivals suchen und gerne zu Bass Music abfeiern oder einfach nur am Campingplatz chillen und das Leben genießen wollen. Immerhin ist Wiesen die absolute Traumlocation für so ein Event. Laut Veranstalter wird es im Vorhinein auch diverse Pre-Parties in mehreren Bundesländern geben, um so die Leute in Stimmung für das Festival zu bringen.
Wer noch immer nicht hellhörig geworden ist, wird spätestens jetzt das Line Up genauer anschauen: der Festivalpass kostet bis 30.04. 79€ und steigt nach den jeweiligen Vorverkaufsphasen bis 95€ an. Für weitere Updates schaut auf die Website Heyfield.at, liked sie auf Facebook und folgt ihnen auf Instagram! Wir sehen uns im Juli vor Ort!
Titelbild Credits: WARDA
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
"Red‘ ma Deutsch": Sprachexperte Ali Dönmez im Interview über die neue „Hausordnung“ in Wels
„Red‘ ma deutsch“ ist eine von fünf Regeln, welche die FPÖ regierte Stadt Wels im Rahmen einer „Hausordnung“ kürzlich erlassen […]
Calle Libre 2024: Neuer Anstrich für die Leopoldstadt
Vom 31. August bis zum 7. September 2024. wird Wien durch das Calle Libre Festival in eine Freiluftgalerie verwandelt.
Nachhaltige Mode: 21 Marken und Labels aus Österreich und Umland
Viele glauben, dass Fair Fashion mit langweiliger Kartoffelsack-Ästhetik einhergeht, doch so mutet nachhaltige Mode schon längst nicht mehr an. Immer […]
Ohne Kunst und Kultur wird's still: Kampagne startet in Österreich
Österreich ist nur ein kleines Land und in weltpolitischer Hinsicht mittlerweile wenig bedeutend. Was es jedoch von vielen anderen Ländern […]
Pürstl, Nehammer, "liebe Polizei": Was wird das jetzt?
Die wohlbekannte Spitze des Eisbergs ist erreicht. Oder war diese sogar schon zuvor erreicht? Bereits mit dem Aufkeimen der Anti-Corona-Demonstrationen […]
Das Phänomen der Fensterkonzerte - warum ist Musik für den Menschen so wichtig?
Die universelle Sprache der Musik berührt und schafft es, unseren Gemütszustand zu beeinflussen. In Zeiten der Coronakrise enstand das Phänomen der Fensterkonzerte und Menschen begannen, gemeinsam zu musizieren. Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, warum Musik für den Menschen so wichtig ist und uns zudem mit einem Musiker unterhalten, der von seinem Fenster aus Konzerte gibt.











