Nach einem langen Arbeitstag gibt es nichts schöneres, als sich in einem gemütlichen Zuhause auf die Couch setzen zu können und den Tag ausklingen zu lassen. Doch gerade in kleinen Wohnungen kommt aufgrund von Platzproblemen das gemütliche Gefühl nicht immer auf, da immer irgendwo etwas steht und liegt und es somit unordentlich wirkt.
Platz gut nutzen
Wer in kleinen Wohnung lebt, dem ist das Stauraum-Problem nur allzu bekannt. Das bedeutet oft, dass der Staubsauger sein Dasein entweder in eine Ecke gequetscht fristet oder kostbaren Stauraum im Haushaltsschrank oder der Abstellkammer raubt, sofern denn eine Abstellkammer vorhanden ist. Doch zum Glück gibt es ja mittlerweile platzsparende Staubsauger, die dazu auch noch kabellos und beutellos sind und zum Teil, wie beispielsweise die Staubsauger von Dyson, gut hinter einer Tür montiert werden können.
Zusätzlichen Stauraum erhält man aber nicht nur, indem man platzsparende Haushaltsgeräte anschafft. In den meisten Wohnräumen wird der Platz über den Zimmertüren nicht genutzt. In der Regel hängen dort Wanduhren oder in christlichen Familien vielleicht ein Kreuz. Dabei bietet sich diese Fläche perfekt für Regale an. Auch ein Blick in den überfüllten Kleiderschrank sollte einen sein Leben überdenken lassen. Der Umstieg auf Capsule Wardrobe ist immer eine Option.
Um die Ecke denken
Manchmal hilft es auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Statt um den Küchentisch herum vier Stühle hinzustellen, könnte man auch über eine Sitzbank nachdenken, die Stauraum unter der Sitzfläche bietet. Eine Alternative zu einem handelsüblichen Couchtisch wäre eine Holztruhe. Dieses bietet neben Stauraum im Inneren, z.B. für Decken und Kissen, auch eine Ablage- und Stellfläche obendrauf und ist zudem auch noch ein Eyecatcher im Raum.
Praktisch und doch schön
Gerade im Bereich der Küche fällt es manchmal schwer, ein bisschen Gemütlichkeit hineinzubringen. Zerkratzte Edelstahltöpfe, weißes Geschirr und ein alter Wasserkocher aus Kunststoff tragen nicht unbedingt dazu bei, dass der Raum behaglich wirkt. Dies haben mittlerweile auch einige Hersteller erkannt und es gibt u.a. von Le Creuset Kochgeschirr in verschiedenen Farben, das zugleich schick aussieht und doch zeitlos ist. Vorteil an schönem Kochgeschirr ist auch, dass man bei Platzmangel den Topf auch in einem offenen Regal unterbringen kann. Dann geht er schon fast als Deko durch.
Richtig aufräumen
Eine aufgeräumte Wohnung ist die Basis für eine gemütliche Wohnung. Eine der wichtigsten Regeln ist: Niemals mit leeren Händen den Raum verlassen! Der ein oder andere hat diesen Satz sicherlich schon von seinen eigenen Eltern zu hören bekommen und mit den Augen gerollt. Dabei ist die Umsetzung dieser Regel schnell und es ist eine einfache Verhaltensänderung, die dabei hilft, dass man beispielsweise nicht jeden Abend den Esstisch komplett von Krimskrams abräumen muss, bevor man den Tisch decken kann. Sobald man einen Raum verlässt, schaut man kurz, ob eine leere Tasse auf dem Couchtisch steht oder Spielzeug auf dem Boden liegt, das seinen Platz eigentlich im Kinderzimmer hat. So entstehen „wilde Flächen“ erst gar nicht und wie schon erwähnt, wird diese kleine Verhaltensänderung schnell zu einer festen Routine, ohne dass man es selbst wirklich merkt.
Neben dieser einfachen Regel gibt es eine Vielzahl anderer Aufräum-Konzepte, die einem dabei helfen, das Zuhause aufzuräumen und gemütlicher zu machen. U.a. hat auch „die Welt“ von der Methode von Marie Kondo berichtet, die eine Weile lang ja in aller Munde war.
Gemütliche und aufgeräumte Küche | © Kamil Cyprian via Pixabay
Dekorationen runden das Gesamtbild ab
Wie so oft im Leben scheiden sich auch beim Thema Dekoration die Geister. Die einen mögen es eher schlicht und minimalistisch, so wie auch Marie Kondo es vermittelt. Andere wiederum mögen es bunt und hätten am liebsten in jedem Raum eine Lichter- oder Wimpelkette an der Wand. Erlaubt ist, was gefällt. Man sollte nur darauf achten, dass die Deko auch wirklich ins Gesamtbild passt und nicht deplatziert wirkt. Ansonsten bringt jenes Deko-Stück statt Gemütlichkeit eher eine gewisse Unruhe in den Raum.
Fazit:
Ein schönes und gemütliches Zuhause ist die Basis für ein entspanntes Leben. Wer sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlt, kann die Stressfaktoren des Alltags leichter wegstecken. Mit einigen Kniffen und Tricks ist es möglich, dass auch kleine Wohnungen einen behaglichen Eindruck machen. Wichtig ist vor allem, dass die Wohnung aufgeräumt und sauber ist. Dekorationen sollten mit Bedacht gewählt werden, sodass sie nicht deplatziert wirken.
Titelbild © Shutterstock
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