FisIn Teil 6 des WARDA CLUB-GUIDES widmen wir uns dem WERK. Das Werk wird auch oft als der kleine Bruder der Grellen Forelle bezeichnet. Ob die zwei Clubs tatsächlich miteinander zu tun haben, und welchen Stellenwert das WERK für die Kunst hat, erzählen wir euch hier.

© das WERK Wien
das WERK Wien: die Geschichte:
Entstanden ist das WERK 2006. Es war ein kleiner Kunstverein, der einer Wanderveranstaltung glich. Durch die fehlende Location hat sich Inhaber Stefan „Strizz“ Stürzer für verschiedene Veranstaltungen immer wieder an verschiedenen Standorten eingemietet.

© das WERK Wien
Das WERK Wien macht Programm
Die Partys im WERK sind meist elektrolastig. Es sind alle elektronischen Musikrichtungen vertreten. Von House, über Techno bis Hardtekk. Das WERK ist vor allem für sein Underground-Feeling bekannt. Ob als bewusste Location, oder aus Versehen beim Suchen der Grellen Forelle, es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Um neben der Partys die Kunst und Kultur nicht untergehen zu lassen, versucht das WERK Wien diese zwei Komponenten auch oft zu vereinen und den Eintritt bei Kulturveranstaltungen gratis oder vergleichsweise niedrig zu halten. Um eine entspannte Partyatmosphäre zu garantieren, herrscht im WERK ein striktes Foto- und Videoverbot. Kameras werden beim Eingang abgeklebt.
Je nach Event beträgt der Eintritt um die zehn bis fünfzehn Euro.

© das WERK Wien
Die KulturTerrasse
In den Sommermonaten lädt das WERK auch untertags zum Verweilen ein. Die KulturTerrasse ist ein Outdoor Event. Direkt davor werden Besucher*innen mit Musik, Programm und Kulinarik verwöhnt.
Eintritt frei!

© das WERK Wien
Das WERK Wien: LOCATION
Das WERK hat seine Location in der Spittelauerlände 12. Um Verirrungen zu vermeiden, wird empfohlen entweder den Weg durch die Parkgarage in Spittelau zu nehmen, oder über den Platz gerade zu gehen, und sich dann links zu halten, um direkt zur Lände zu kommen. Dort erfolgt eine kleine Verzweigung, bei der man Menschenmengen rechts unten (Grelle Forelle) und rechts oben stehen sieht. Das sind dann auch die Gäste vom WERK.
FLIRTEN:
Das WERK lädt zum Tanzen und Feiern ein. Flirts können entstehen, müssen aber nicht, da der Fokus wie in den meisten Technoclubs auf der Musik liegt. Blicke können sich hier und da kreuzen. Wenn du jedoch gezielt auf der Suche nach einem Schmusi bist, wirst du im Volksgarten bestimmt findiger 😉
Das WERK Wien: FAZIT
Dieser Fixpunkt im Wiener Nightlife und darüber hinaus bietet Platz für diverse Kunstveranstaltungen, Lesungen, Filmvorführungen, Vernissagen, Kabaretts, Partys, sowie Feste für Pensionist*innen auf der bekannten KulturTerrasse.
Das WERK Wien ist ein Underground Club, weit weg von Schicki-Micki und Konventionen. Besucher*innen verirren sich nicht in diesen Club, sondern gehen gezielt hinein. Somit wird man dort auch eher eingeschweißte Raver*innen treffen. Das WERK bietet auch in den Sommermonaten gute Alternativen zu heißen, schwitzigen Indoorclubs. Und das lieben wir!
Titelbild © das WERK Wien
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Fast Fashion – eigener Stil statt Wegwerfgesellschaft
Designerbrands präsentieren zweimal jährlich ihre Kollektionen – Modeketten wöchentlich. Meist sind das Imitationen der Stücke, die jüngst am Laufsteg zu […]
Gesichtlesen und Corona - Interview mit Thomas Bauer von der Face Reading Academy
Gerade in Zeiten wie diesen kommt es oftmals vor, dass durch Unsicherheit emotional geschwächte Menschen eine größere Angriffsfläche für Panik und diverse Ängste bieten. Doch schlägt sich das auch auf unsere Gesundheit nieder oder bleibt seelischer Ballast doch nur seelisch?
Wir haben uns mit Thomas Bauer von der „face reading academy“ unterhalten, einem Experten auf dem Gebiet des Gesichtslesens, der Mimik und der Körpersprache, und haben dabei einige interessante Aspekte in Erfahrung gebracht.
Netflix geht gegen Account-Sharing vor
Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom teilen 70% aller Netflix-User*innen ihr Konto und somit auch ihre Kosten. Damit soll jetzt […]
10 sinnvolle Vorsätze für das neue Jahr, die man wirklich einhalten kann
Neujahrsziele wohin das Auge reicht. Im Internet türmen sich Tipps für das neue Jahr, gefolgt von neuen Stellenausschreibungen und dem alltäglichen Wahnsinn. Die Umsetzung ist jedoch eine […]
Fuckboy – warum manche Frauen lieber zuhören als schimpfen sollten
Knapp vor dem Ende der besten Dekade meines Lebens wurde ich persönlich ein paar Mal mit einem Wort konfrontiert, das mir bisher nur beiläufig ein Begriff war, mir dann aber nach einer kurzen Google- Recherche ziemlich sauer aufstieß. Fuckboy – eine Bezeichnung, die meines Erachtens viel zu leichtfertig verwendet und von manchen Frauen zudem als Entschuldigung für ihr fehlendes Hinhören missbraucht wird.
Sternstunden des Fußballs: Die 3 legendärsten WM-Momente aller Zeiten
Die Fußball-Weltmeisterschaft schreibt alle vier Jahre Geschichten, die weit über den Sport hinausgehen. Während taktische Finessen und torlose Remis schnell […]








