Tee wird bereits seit 5000 Jahren von Menschen konsumiert. Wie so vieles fand auch das Teetrinken seinen Ursprung in China. Tatsächlich sollte es aber noch lange dauern, bis er von dort in andere Gefilde gelangte und zunächst auch in Japan Anklang fand. In Europa kennen wir Tee allerdings erst seit gut 400 Jahren. Seitdem ist er aber auch aus unseren Breitengraden nicht mehr wegzudenken. Das ist auch kein Wunder, denn Tee liefert viele Vorteile, die andere Getränke nicht haben. So schmeckt er vorzüglich, ist aber dennoch kalorienarm. Viele Teesorten haben außerdem eine antioxidative Wirkung und sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, die sich positiv auf deine Gesundheit auswirken. Kombiniert mit anderen Ritualen kann Tee außerdem zur Entspannung beitragen.
Kurze Teekunde für Einsteiger
Tatsächlich werden in Österreich häufig auch sogenannte Aufgussgetränke als Tees bezeichnet. Sie haben aber nichts mit dem echten Tee zu tun, der vor allem aus Asien zu uns gelangt. Denn streng genommen handelt es sich nur bei denjenigen Getränken um Tee, die auch mit der Teepflanze aufgebrüht worden sind. Dazu zählen beispielsweise grüner und schwarzer Tee. Die beiden unterscheiden sich vor allem durch die Art der Weiterverarbeitung. Denn im Gegensatz zu schwarzem Tee wird grüner Tee weder fermentiert noch oxidiert. Dadurch entstehen die Unterschiede in der Farbe und im Geschmack. Aus der Teepflanze können außerdem weitere Teesorten wie weißer Tee, gelber Tee, Oolong Tee und Matcha Tee gewonnen werden.
Aufgussgetränke als koffeinfreie Alternative

© unsplash | Mike Kenneally
Erzeugnisse aus der Teepflanze enthalten Koffein und sollten deswegen trotz ihrer gesundheitsfördernden Wirkung nur in Maßen genossen werden. Zwei bis drei Tassen am Tag sind ausreichend. Wenn du aber auch gerne abends oder am späten Nachmittag noch zu einer heißen Tasse Tee greifst, solltest du stattdessen auf heiße Aufgussgetränke ausweichen. Dabei kannst du zwischen verschiedenen Varianten wählen. Der Einfachheit halber nennen wir sie hier auch „Tees“:
- Früchtetees liefern einen blumigen und lieblichen Geschmack
- Kräutertees schmecken mal würzig und mal herb und können unter anderem entzündungshemmende Wirkungen haben.
- Mate-Tee hat ein intensives, bitteres und säuerliches Aroma, das aber viele sehr zu schätzen wissen. Allerdings enthält Mate-Tee Koffein!
- Rooibos-Tee wird ähnlich wie schwarzer Tee fermentiert, ist aber viel sanfter und lieblicher im Geschmack.
Zubereitungstipps für Tee

© unsplash | Joanna Kosinska
Heißes Wasser über den Tee schütten und das war es dann? Ganz so einfach ist die Zubereitung von Tee dann doch nicht. Es lohnt sich also, sich einmal mit den wichtigen Informationen rund um Tee zu beschäftigen. Das Zubehör ist die Grundlage für einen gut zubereiteten Tee. Gusseiserne Kannen sind eine hervorragende Wahl, denn sie sorgen dafür, dass der Tee lange heiß bleibt. Grünen Tee solltest du hingegen eher in einer Glas- oder Keramik-Kanne aufgießen. Denn er schmeckt am besten, wenn das Wasser nicht ganz so heiß ist. Achte deswegen bei grünem Tee auch unbedingt darauf, dass du das Wasser nicht bis 100 °C aufkochen lässt, sondern halte dich an die Temperaturhinweise auf der Verpackung. Manche grünen Tees werden sogar nur mit 70 °C aufgegossen. Dafür sind Wasserkocher ideal, bei denen du die Temperatur individuell einstellen kannst. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr energiesparend und geht rasend schnell.
Wie wäre es mit Eistee?
Das Thermometer hat längst die 25-Grad-Marke geknackt und du hast auf nichts weniger Lust als eine heiße Tasse Tee, willst aber auch kein fades Wasser trinken? Dann bereite dir doch einfach einen Eistee zu! Auch diesen kannst du ganz ohne Zucker genießen oder bei Bedarf vorher ein wenig süßen. Falls du Zucker verwendest, solltest du diesen unbedingt hinzufügen, solange der Tee noch heiß ist, sonst löst er sich nicht auf. Brühe den Tee wie gewohnt auf und stelle einen großen Krug bereit, der großzügig mit Eis gefüllt ist. Gieße den heißen Tee darüber. So wird er schnell heruntergekühlt, was einen unangenehm bitteren Geschmack verhindert. Darüber hinaus lässt sich Tee auch als Cold Brew zubereiten oder in leckere Cocktails integrieren.
Titelbild © unsplash | Manki Kim
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