Wir alle lieben einen guten Schmäh. Aber es gibt eine feine Linie zwischen einem genialen Prank und einem absoluten Desaster, das in Handschellen, Tränen oder Arbeitslosigkeit endet. Während wir uns heute vielleicht darüber freuen, dass der Kollege Salz statt Zucker im Kaffee hat, gibt es Leute, die den 1. April als persönlichen Endgegner betrachten.
Hier sind die epischsten April-Fails der Geschichte, bei denen das Lachen sehr schnell im Hals stecken blieb.
1. Google und der „Mic Drop“ des Grauens (2016)
Google dachte sich 2016: „Hey, lass uns ein Feature in Gmail einbauen, das eine Animation von einem Minion verschickt, der ein Mikrofon fallen lässt.“ Der Button wurde direkt neben dem normalen „Senden“-Button platziert.
Das eigentliche Problem: Das war nicht nur ein lustiges GIF. Wer den Button drückte, schickte den Mic Drop ab und archivierte die Konversation gleichzeitig für immer. Man verabschiedete sich also endgültig aus dem Chat und erhielt keine weiteren E-Mails aus diesem Thread mehr.
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Die Folge: Business-Leute bekamen keine wichtigen Antworten mehr von Kunden, und Bewerber verpassten Rückmeldungen auf Jobangebote.
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Das Ergebnis: Ein massives Eigentor. Google musste die Funktion nach wenigen Stunden panisch entfernen und sich öffentlich entschuldigen. Not so funny, Google.
2. Die Alien-Invasion in Jordanien (2010)
Die Zeitung Al-Ghad erlaubte sich einen Scherz und berichtete auf der Titelseite, dass UFOs in der Nähe der Stadt Jafr gelandet seien. Drei Meter große Aliens inklusive.
Die Reaktion: Die Bewohner gerieten in Panik. Kinder blieben aus Angst vor einer Entführung der Schule fern. Der Bürgermeister von Jafr war kurz davor, die gesamte Stadt evakuieren zu lassen, und zog das Militär in Erwägung. Lesson learned: Wenn du eine Alien-Invasion fakst, stell sicher, dass die Leute im Dorf auch wissen, was ein „Aprilscherz“ ist, bevor sie die Schrotflinten laden.
3. Der „Toy Yoda“-Skandal (2001)
Eine Kellnerin bei Hooters in den USA nahm an einem Wettbewerb teil: Wer das meiste Bier verkauft, gewinnt einen Toyota. Am 1. April führten die Manager sie mit verbundenen Augen auf den Parkplatz.
Dort stand jedoch kein Auto, sondern eine Puppe von Toy Yoda (ja, der kleine grüne Kerl aus Star Wars).
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Der Fail: Die Kellnerin fand das mäßig lustig, kündigte sofort und verklagte das Restaurant.
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Der Win: Sie gewann den Prozess. Hooters musste ihr genug Geld zahlen, damit sie sich jeden Toyota aussuchen konnte, den sie wollte. Möge die Entschädigung mit ihr sein.
Titelbild © Shutterstock
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